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Handball : Letztes Post-Spiel könnte zur Farce werden

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Noch gibt es vom insolventen SV Post Schwerin keine offizielle Stellungnahme, ob das Auswärtsspiel am kommenden Freitag beim TV Bittenfeld zur Austragung gelangt. Doch inzwischen könnte diese Partie zur Farce werden.

svz.de von
erstellt am 22.Okt.2012 | 11:58 Uhr

Schwerin | Noch gibt es vom insolventen Handball-Zweitligisten SV Post Schwerin keine offizielle Stellungnahme, ob das vorgesehene Auswärtsspiel am kommenden Freitag beim TV Bittenfeld zur Austragung gelangt. Doch inzwischen könnte diese Partie zur Farce werden.

Denn in Moritz Weltgen hat ein weiterer Post-Handballer Schwerin verlassen. Sein Wechsel zum neuen Verein HC Erlangen stand schon vor dem letzten Heimspiel am vergangenen Mittwoch gegen den SV Henstedt-Ulzburg fest. Und es war Moritz freigestellt, ob er noch einmal für seinen alten Verein auflaufen würde. "Dass er es getan hat, spricht für Moritz und seine tolle Einstellung", sagte Post-Trainer Christian Prokop im Nachhinein. Weltgen war als Spielmacher nicht nur das Herz seiner Mannschaft, sondern zählte hinter Florian von Gruchalla (52/28) auch in dieser Saison mit 34/7 Treffern zu den besten Schützen.

Da zudem Torwart Igor Levshin zu einem 14-tägigen Lehrgang der russischen Nationalmannschaft in Moskau weilt, besteht der verbleibende Kader der Post-Handballer aus sechs Feldspielern und einem Torwart. "Da es in Bittenfeld auch noch ein Wochentagsspiel ist, kann ich auch auf keine Ergänzung aus der zweiten Mannschaft oder der A- Jugend bauen", bemerkte Prokop zur dramatischen Spielersituation. Und wenn diese Begegnung (Spielort ist rund 800 km entfernt) sportlich überhaupt noch einen Sinn machen sollte, müsste das Team bereits am Donnerstag abreisen.

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