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20. November 2017 | 05:11 Uhr

Leser gehen mit "Pep" auf Tuchfühlung

vom

svz.de von
erstellt am 14.Jul.2013 | 09:39 Uhr

Rostock | Jan Wenserit konnte sein Glück kaum fassen: Er durfte gestern beim Benefizspiel des FC Hansa gegen den FC Bayern zwischen den Trainerbänken sitzen - ganz nah an Pep Guardiola und den Fußball-Stars aus München. "Damit geht für mich ein Traum in Erfüllung", sagte Wenserit.

Die Tickets für die exklusiven Plätze hat er bei einer Aktion des Medienhauses Nord in Zusammenarbeit mit dem Möbelhaus Höffner gewonnen. Aus der Zeitung erfuhr er von seinem Glück. Da war er im Urlaub in Mirow. "Ich habe mich gerade entspannt, da kam mein Schwager und knallte die Zeitung auf den Tisch", erzählt Wenserit.

Bayern-Fan seit den 70-ern

Und dann begann er zu lesen. Er glaubte seinen Augen kaum. Sein Name stand unter den Gewinnern. "Ich konnte es nicht fassen. Ich bin aufgesprungen und habe laut geschrien, gelacht und gejubelt." Relativ schnell war klar, dass Wenserit seinen Cousin Michael Grahlmann mitnehmen würde. Schon seit den 70-er Jahren sind die beiden Bayern-Fans. Die Leistung der Mannschaft hat damals überzeugt. Dem Verein sind sie treu geblieben. Noch in der DDR haben Wenserit und sein Cousin die Spiele aufmerksam im Radio verfolgt. Gemeinsam lauschten sie den Worten des Kommentators und jubelten, wenn ein Tor fiel. "Wir sind schon durch dick und dünn gegangen", sagt Wenserit. Er er innert sich gerne an die Zeit zurück und auch an die Momente, als Hansa noch in der 1. Liga spielte. Damals ging er häufiger ins Stadion. "Wir haben in der Bayern-Fankurve gestanden", verrät er. Dass seine Münchner nun die Rostocker durch ihr soziales Engagement unterstützen, findet er großartig. "Das ist einfach klasse. Das machen nicht viele Vereine." Die Professionalität der Bayern hat ihn begeistert. "Es ist schön, dass der Verein diese Aktion so ernst nimmt."

Auch die Stimmung und Atmosphäre im Stadion hat ihm gefallen: "So nah kommt man sonst nie ran. Wir haben gehört, was Pep sagt, gesehen, wie er mit den Spielern redet und das Spiel taxiert. Besser geht es nicht." Auch Wenserits Cousin war begeistert: "Von hier unten hat man eine ganz andere Sichtweise auf das Spiel. Das ist einzigartig."

Gebannt haben Michael Grahlmann und Jan Wenserit jeden Spielzug der Bayern aufmerksam verfolgt, bei jedem Tor gejubelt und geklatscht. Viermal durften sie für ihre Favoriten aufspringen und sich freuen, und dennoch haben sie mit einem anderen Endergebnis gerechnet. "Ich hatte gedacht, das Spiel geht 8:1 für Bayern München aus", verrät Wenserit. "Dass so wenig Tore gefallen sind, ist ein bisschen schade. Aber Hansa hat sich wacker geschlagen und sich sehr gut präsentiert."

Erinnerungen für die Ewigkeit

Letztlich war der Spiel ausgang für die beiden Rote-Couch-Gewinner nur nebensächlich. Sie waren ihren Idolen ganz nah. Bereits vor dem Spiel hat sich Grahlmann auf Thomas Müller gefreut. Und dann stand er da, in dem Trikot mit der Nummer 25. "Früher war mein Idol Karl-Heinz Rummenigge. Heute ist es der Müller. Der ist einfach so sympathisch - ein echter Bayer eben." Und dann erzielte sein Fußball-Liebling in der 75. Minute auch noch das 3:0. "Bombastisch, dieser Müller", sagt er mit einem strahlenden Lächeln. Den gestrigen Nachmittag werden die beiden noch lange in guter Erinnerung behalten: "Es hat definitiv die Richtigen getroffen. Wir konnten heute wunderbare Eindrücke sammeln und sind wirklich dankbar", so Wenserit.

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