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FC Hansa Rostock : Leonhard Haas hat seine Rolle gefunden

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Regisseur, Dauerbrenner und Torvorbereiter: Leonhard Haas hat sich in dieser Saison zur Führungskraft beim FC Hansa entwickelt. Der Routinier absolvierte alle 17 Partien, hat endgültig zu seiner Top-Form gefunden.

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erstellt am 27.Nov.2013 | 06:27 Uhr

Rostock | Regisseur, Dauerbrenner und Torvorbereiter: Leonhard Haas hat sich in dieser Saison zur Führungskraft beim FC Hansa entwickelt. Der Routinier absolvierte bislang alle 17 Partien (1481 Minuten/nur Noël Alexandre Mendy kommt auf mehr Einsatzzeit), hat endgültig zu seiner Top-Form gefunden. "Man sieht, dass Leo eine gewisse Spielkultur hat und ein wichtiger Baustein für uns ist. Er hat das in der Zentrale gut gemacht", lobte Trainer Andreas Bergmann seinen Schützling nach dem 2:1-Sieg bei RB Leipzig.

Gegen Erfurt muss Haas zuschauen

In dem Spitzenspiel bereitete Haas die 1:0-Führung durch David Blacha mustergültig vor. Es war seine neunte Torvorlage in dieser Spielzeit, mit der er diese Statistik der 3. Liga anführt. Dennoch wollte der 31-Jährige seine Leistung gegen die "Rasenballsportler" nicht überbewerten. "Es war mit Sicherheit ein guter Auftritt von uns. Es hat Spaß gemacht, vor so einer Kulisse aufzulaufen und zu gewinnen. Aber in dieser ausgeglichenen Liga spielt das keine große Rolle. Da kann man den Ersten oder Zweiten bezwingen, aber auch gegen den Letzten verlieren. Man sieht es ja an der Tabelle, in der wir trotz des Sieges nicht vorangekommen sind", meinte Haas. Vielmehr sei entscheidend, Konstanz in die eigenen Leistungen zu bringen. "Dann wirst du auch einen Großteil der Spiele gewinnen."

Dass es in dieser 3. Liga schnell bergab gehen kann, musste der gebürtige Rosenheimer in der vergangenen Saison schmerzlich erfahren. Dabei gelang es dem "Sechser" nicht, den FC Hansa in der 2. Halbserie in die Erfolgsspur zurückzuführen, zumal ihn zum Ende hin eine Knieverletzung außer Gefecht setzte. Heute präsentiert sich Haas fitter denn je und hat im neu formierten Team seine Rolle gefunden. "Es ist eine andere Mannschaft als letztes Jahr, mit einem anderen Spielgedanken. Das sind die entscheidenden Faktoren", stellte der Routinier seinem Team ein gutes Zeugnis aus, ergänzte aber: "Wir sind immer noch nicht da, wo wir sein könnten. Viele haben noch Potenzial. Das können wir in den nächsten Spielen beweisen."

Gegen Rot-Weiß Erfurt muss Haas, der gegen RB seine fünfte gelbe Karte kas sierte, jedoch seine erste Zwangspause einlegen. "Aus meiner Sicht musste man für die Aktion kein Gelb ziehen. Das tut schon ein bisschen weh, aber die Regel ist halt leider so. Bei 38 Spielen trifft es dich irgendwann einmal. Erst recht in dieser Zone, in der man öfters Foul spielen muss", nahm Haas die Sperre gelassen. Dafür hat der Routinier schon zuviel erlebt.

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