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Hansas Abräumer droht Gelb-Sperre : Leemans zieht nicht zurück

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Nach dem großen Verletzungspech droht dem FC Hansa Rostock in den kommenden Wochen nun auch noch eine Sperrenflut. Neben Mittelfeldspieler Ken Leemans droht aiuch drei weiteren Teamkollegen eine Gelb-Sperre.

svz.de von
erstellt am 25.Okt.2012 | 10:59 Uhr

Rostock | Nach dem großen Verletzungspech droht dem Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock in den kommenden Wochen nun auch noch eine Sperrenflut. Mit Kapitän Sebastian Pelzer, den Mittelfeldspielern Ken Leemans und Leonhard Haas sowie Sturm-Tank Ondrej Smetana haben vier Kicker der Ostseestädter schon je vier gelbe Karten auf ihrem persönlichen Konto. Bei einer weiteren müsste der jeweilige Akteur einmal aussetzen. "Das interessiert mich nicht. Ich werde in den Zweikämpfen auf keinen Fall zurückziehen, sondern meine Art, Fußball zu spielen, beibehalten", erklärt Leemans, der während seiner Zeit in den Niederlanden in einer Saison schon einmal drei Partien wegen Gelb-Sperren verpasste. "Dort ist es aber anders als in Deutschland. In Holland muss man nach der fünften, siebenten, neunten Karte und so weiter aussetzen", erklärt der Belgier, dessen "Bestwert" neun "Gelbe" in einer Serie waren: "Das ist drei, vier Jahre her und war damals in der 2. Liga. Neun Karten sind aber schon etwas Besonderes für holländische Verhältnisse. Man bekommt sonst nicht so viele, weil es viel schwieriger ist, in die Zweikämpfe zu kommen."

Auch am Sonnabend ab 14 Uhr beim Auftritt bei der Reserve von Borussia Dortmund im Signal Iduna Park wird Leemans wieder "alles dafür tun, dass meine Mannschaft die drei Punkte holt".

Der Abräumer im zentralen Mittelfeld wird dabei weder sich noch den Gegner schonen. "Mein großes Vorbild war Jaap Stam (ehemaliger holländischer Nationalverteidiger - d. Red.). Er war auch kein Weichei. Denn wer austeilen kann, der muss auch einstecken können, wie man ja am Wochenende bei der rote Karte für Aachen sehen konnte", sagt der 29-Jährige. In vier bis fünf Wochen will Defensivmann Patrick Wolf wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Der befürchtete Knorpelschaden im Sprunggelenk bestätigte sich nicht. "Der Arzt hat ein freies Gelenkstück entfernt und die Kapseln zusammengesetzt", sagte Wolf.

Heute steht eine Einheit um 15 Uhr auf dem Programm.

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