zur Navigation springen

8000 Euro Fördermittel zugesagt : Landesfußballverband schult gegen Gewalt

vom

Für sein Projekt "Gegen Gewalt, Extremismus und Diskriminierung im Fußball" erhält der Landesfußballverband MV vom Ministerium für Inneres und Sport in diesem Jahr Fördermittel in Höhe von 8000 Euro.

svz.de von
erstellt am 06.Feb.2013 | 11:06 Uhr

Nordwestmecklenburg | Für sein Projekt "Gegen Gewalt, Extremismus und Diskriminierung im Fußball" erhält der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern vom Ministerium für Inneres und Sport in diesem Jahr Fördermittel in Höhe von 8000 Euro. Ein entsprechender Förderbescheid des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung (LfK) wurde dem Landesfußballverband M.-V. zugestellt.

Innenminister Lorenz Caffier, der zugleich auch Vorsitzender des LfK ist, sprach dem Landesfußballverband und allen an diesem Projekt Beteiligten aus diesem Anlass seine Anerkennung für ihr außerordentliches Engagement in der Präventionsarbeit aus. Zugleich betonte er den großen Nutzen derartiger Projekte.

"Gewalt und Kriminalität weiter einzudämmen wird dauerhaft nur gelingen, wenn Präventionsarbeit auch künftig als gesamtgesellschaftliches Anliegen von staatlichen und nichtstaatlichen Einrichtungen und Organisationen angesehen und von Bürgerengagement mitgetragen wird", so der Minister mit Blick auf die langjährigen Erfahrungen des LfK. In diesem Sinne sei das vom Landesfußballverband entwickelte Projekt ein vorbildliches Beispiel für die Möglichkeit von Sportvereinen und -verbänden.

"Ziel des nunmehr geförderten Projektes ist die weitere Sensibilisierung und Schulung von Trainern, Übungsleitern, Vereinsfunktionären, Ordnern und Schiedsrichtern der zumeist ehrenamtlich geführten Amateurfußballvereine im Land. Ihnen soll damit noch mehr Handlungssicherheit gegeben werden bei der Vorbeugung und im Umgang mit Gewalt, Extremismus und Diskriminierung im Fußball", so der Geschäftsführer des LFV M.-V., Bastian Dankert. Der Landesfußballverband setzt damit seine langjährigen Präventionsbemühungen konsequent fort. Das hat auch nach Einschätzung der Polizei in den vergangenen Jahren zu einem spürbaren Rückgang von Gewaltvorfällen auf den Amateurfußballplätzen des Landes beigetragen.

Entsprechende Hinweise und Empfehlungen hatte der Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung unter Mitwirkung des Landesfußballverbandes bereits 2007 in einer Broschüre unter dem Titel "Gegen Gewalt und Rassismus im Amateurfußball" veröffentlicht. Für dessen weitere Umsetzung ist das neue Projekt ein geeignetes Mittel.

Zur Unterstützung von Präventionsprojekten stellt das Ministerium für Inneres und Sport über den Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung in diesem Jahr insgesamt 326 300 Euro zur Verfügung. Dadurch werden landesweit bislang 68 Projekte gefördert.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen