Hansa kommt gegen Erfurt nicht über ein torloses Remis hinaus : Lahmes Ende der Saison

Mit einer tollen Choreografie unter dem Motto: „Mit allen Mitteln und auf allen Wegen – erhalten wir Hansa Rostock am Leben“ empfingen die Hansa-Fans auf der Südtribüne die Teams . Georg Scharnweber
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Mit einer tollen Choreografie unter dem Motto: „Mit allen Mitteln und auf allen Wegen – erhalten wir Hansa Rostock am Leben“ empfingen die Hansa-Fans auf der Südtribüne die Teams . Georg Scharnweber

Aus Sicht des FC Hansa Rostock bleibt im Grunde nur zu vermelden: Endlich ist die Saison 2012/13 zu Ende. Mit einem 0:0 gegen den FC Rot-Weiß Erfurt verabschieden sich die Ostseestädter von ihren Fans in der DKB-Arena.

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20. Mai 2013, 07:04 Uhr

Rostock | Aus Sicht des FC Hansa Rostock bleibt im Grunde nur zu vermelden: Endlich ist die Fußball-Drittliga-Saison 2012/13 zu Ende. Mit einem 0:0 gegen den FC Rot-Weiß Erfurt verabschieden sich die Ostseestädter am Sonnabend von 12 000 Fans in der DKB-Arena. Unter dem Strich war es wichtiger Punkt. Immerhin verließen die Norddeutschen damit den letzten Platz der Rückrundentabelle, kletterten in dieser separaten Wertung wenigstens noch auf den ersten Nichtabstiegsplatz.

Hansa so schlecht wie noch nie platziert

Letztlich spiegelte die Nullnummer den Saisonverlauf der Ostseestädter, die mit der gleichen Start-Elf wie zuletzt beim 1:1 in Karlsruhe begannen, wieder. Der FCH war in dieser Spielzeit nicht mehr als graues Mittelmaß in der 3. Liga. Am Ende ist es Platz 12. So schlecht waren die Rostocker noch nie in ihrer Vereinsgeschichte an einem Saisonende platziert.

Den Höhepunkt des Tages setzten die heimischen Fans auf der Südtribüne beim Einlaufen beider Teams mit einer sehenswerten Choreografie unter dem Motto: "Mit allen Mitteln und auf allen Wegen - erhalten wir Hansa Rostock am Leben" - unterstützt mit blau-weißen Papierfontänen. Im angrenzenden Gästefanblock wurde dagegen Pyrotechnik gezündet, die unmittelbar nach dem Anpfiff für eine zirka anderthalbminütige Unterbrechung sorgte. Aber auch die Südtribüne machte dann während der ersten Hälfte mit einem großen Transparent "All Cops are Bastards" negativ auf sich aufmerksam.

Auf dem Rasen passierte dagegen nicht viel. Hansa zeigte sich bemüht, wollte sich mit einem Dreier vom treuen Anhang verabschieden. Allerdings fehlten den Gastgebern wie schon so häufig in dieser Spielzeit die nötigen Ideen und die Entschlossenheit in der Offensive. Lediglich zweimal beschwörten die Einheimischen vor dem Wechsel wirklich Torgefahr herauf. Mendy köpfte eine Humbert-Flanke daneben (35.). Die größte Chance vergab jedoch Weilandt, der nach Zuspiel von Mendy aus elf Metern mit einem Flachschuss am Erfurter Keeper Klewin scheiterte (43.) - ebenfalls symptomatisch für diese Saison.

Die Gäste, die mit vielen jungen Spieler angetreten waren und ihre Stammkräfte wie Kapitän Nils Pfingsten-Reddig oder Angreifer Smail Morabit fürs thüringische Landespokal-Finale schonten, wurden erst zum Ende hin etwas gefährlicher. Der eingewechselte Morabit vergab die beste Chance (85.).

Auf der Gegenseite war es vier Minuten zuvor erneut Weilandt, der mit einem Kopfball am gegnerischen Keeper scheiterte. So blieb es am Ende in einem eher lahmen Duell bei einem verdienten Remis.

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