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Hansa-Trainer Andreas Bergmann zufrieden : Können bei Spitzenteams bestehen

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Vier Punkte holte der FC Hansa Rostock in der englischen Woche. "Ich bin zufrieden, auf welchem Entwicklungsstand die Mannschaft ist. Wir können bei Spitzenteams bestehen", sagt FCH-Trainer Andreas Bergmann.

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erstellt am 09.Sep.2013 | 07:06 Uhr

chemnitz | Vier Punkte holte Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock in der englischen Woche mit den Partien in Heidenheim (0:2), gegen Regensburg (4:2) und in Chemnitz (1:1). "Ich bin zufrieden, auf welchem Entwicklungsstand die Mannschaft ist. Wir können bei Spitzenteams bestehen, und, wenn wir alles abrufen, auch jeden schlagen. Dennoch müssen wir weiter arbeiten, sind teilweise noch zu unruhig", sagt FCH-Trainer Andreas Bergmann, der die Einsatzfreude seiner Truppe hervorhebt.

In Chemnitz, wo die Hanseaten in hitziger Atmosphäre trotz Unterzahl kühlen Kopf behielten, machten sie den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung. "Der Punktgewinn war für uns enorm wichtig. Wir haben einen riesigen Aufwand betrieben, und es wäre sehr ärgerlich gewesen, hätten wir mit leeren Händen dagestanden", so Kapitän Sebastian Pelzer.

Erneut steckten die Ostseestädter einen Rückstand weg. "Das ist gut für die Moral. Man hat gesehen, dass die Truppe intakt ist. Trotz des 0:1 haben wir weiter Fußball gespielt", erklärt Mittelfeld-Abräumer Tommy Grupe, dem die drei Partien kurz hintereinander in den Knochen stecken: "Das 1:1 in Chemnitz war schon hart erkämpft. Gerade als wir einer weniger waren, mussten wir bei den Temperaturen und zum Ende der englischen Woche doch eine Menge laufen. Aber wir haben es gut gemacht. Unter dem Strich ist die Ausbeute an Punkten okay. In Heidenheim haben wir unglücklich verloren, dafür holten wir jetzt was."

Aktuell ebenfalls typisch für die Rostocker ist, dass trotz der positiven Ergebnisse bei ihnen keine Selbstzufriedenheit einsetzt. Steven Ruprecht, der gute Beurteilungen für seinen persönlichen Auftritt in Sachsen bekam, sagt: "Ich selber bin ja sehr kritisch und denke, dass ich immer noch viel Luft nach oben habe. Aber jeder versucht, sich für die Mannschaft einzubringen. Wir treten als richtiges Team auf. Dass wir uns den Punkt in Chemnitz erkämpft haben, bedeutet für uns eine Menge. Daraus können wir viel Moral ziehen."

Coach Bergmann weiß, "dass eine Niederlage im Kopf richtig wehgetan hätte". Im Gegensatz tue dieser Auswärts-Zähler "jetzt natürlich gut. Bei Gleichzahl hielten wir das Duell offen, hatten spielerisch gute Momente und Chancen. In Unterzahl haben wir es klug verteidigt." Und sogar noch versucht, auf Sieg zu spielen, wenngleich es dem 54-Jährigen "manchmal ein bisschen zuviel war. Vor allem durch die Mitte hätte das gefährlich werden können, wenn wir einen Ball verloren hätten. Aber die Mannschaft wollte unbedingt was mitnehmen. Nicht von ungefähr taucht am Ende unser ,Zweier vorne auf und hat die große Chance."

Der Trainer meint damit den "Riesen" von Noël Alexandre Mendy, der in der dritten Minute der Nachspielzeit einen Konter fast mit dem Siegtor abschloss. "Ihn habe ich richtig stark gesehen. Er kapiert so langsam, was er mit seiner Schnelligkeit erreichen und wie er unsere Innenverteidiger unterstützen kann. Als Chemnitz in der zweiten Hälfte den Ball durchsteckte, rückte er super ein und lief den Stürmer ab. Das war richtig klasse. Ihm hätte ich es gegönnt, wenn er getroffen hätte", sagte Bergmann. Training heute: 10 Uhr

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