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22. November 2017 | 17:59 Uhr

Kevin Müller in Cottbus im Gespräch

vom

svz.de von
erstellt am 26.Feb.2013 | 07:17 Uhr

Rostock | Hansa-Keeper Kevin Müller ist offenbar auf das Transferkarussell aufgesprungen. Der 21-Jährige soll zur neuen Saison einer von mehreren Kandidaten für die Nachfolge von Thorsten Kirschbaum sein, der den Zweitligisten FC Energie Cottbus im Sommer definitiv verlassen wird. "Es ist keine Entscheidung gegen Energie, sondern für meine Zukunft. Jeder Fußballer träumt davon, irgendwann in der

1. Bundesliga zu spielen. Die Chance muss ich ergreifen, so lange sie sich bietet. Ich darf und will allerdings noch nicht bekanntgeben, wo die Reise hingeht", sagte Kirschbaum.

Wahrscheinlich wird er zu Fortuna Düsseldorf wechseln, weil deren aktuelle Nummer eins, Fabian Giefer, nach tollen Leistungen im Ringen um den Bundesliga-Klassenerhalt bei Champions-League-Achtelfinalist FC Schalke 04 hoch im Kurs stehen soll.

Für Kevin Müller, dem bereits im vergangenen Sommer einige Angebote von Erst- und Zweitligisten vorlagen, der aber unter anderem wegen der Familie in Rostock blieb, wäre ein Wechsel nach Cottbus sportlich in jedem Fall eine Verbesserung und zugleich ein nächster Karriereschritt. Die Lausitzer, derzeit Neunter der 2. Liga, werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch in der nächsten Spiel-

serie im deutschen Fußball-Unterhaus antreten.

Ein weiterer Aspekt ist, dass der gebürtige Rostocker im Sommer vertragslos sein wird. Der aktuelle Kontrakt mit dem FC Hansa würde sich nur verlängern, wenn der FCH in die 2. Liga aufsteigt und Müller Stammkeeper ist. Beide Voraussetzungen scheinen sich nicht zu erfüllen. Sportlich stecken die seit acht Partien sieglosen Norddeutschen im Abstiegs- statt im Aufstiegskampf. Von der Rückkehr in die 2. Liga kann keine Rede mehr sein. Und nun droht der gebürtige Rostocker auch noch seinen Stammplatz im Kasten abgeben zu müssen. "Wenn man verloren hat, überdenkt man einige Positionen. Die des Torwarts ist da natürlich mit eingeschlossen", sagte Rostocks Trainer Marc Fascher. Eine klare Positionierung zu Gunsten Müllers sieht anders aus. Offenbar will der 44-jährige Fußball-Lehrer in den kommenden Partien Routinier Jörg Hahnel eine Chance geben und mit ihm im Tor versuchen, den Negativtrend zu durchbrechen.

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