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FC Hansa Rostock : Keine Alibis zum Verstecken

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Für den Belgier Ken Leemans war der Wechsel zum FC Hansa eine Art Neuanfang. Doch ihn wurmt das sportliche Abeschneiden des Teams. Daher verspricht er eine deutlich stärkere Rückrunde des FC Hansa in der 3. Liga.

svz.de von
erstellt am 21.Dez.2012 | 08:08 Uhr

Rostock | Für den Belgier Ken Leemans war der Wechsel zum FC Hansa im vergangenen Sommer eine Art Neuanfang. Nach mehreren Jahren als Stammkraft für den VVV Venlo in der ersten und zweiten niederländischen Liga war der Mittelfeldmann in der Serie 2011/12 wegen einer Rückenverletzung außer Gefecht. Sein Vertrag wurde nicht verlängert, und er wagte den Schritt in die 3. Fußball-Liga. "Für mich persönlich lief es ganz gut. Ich bin froh, dass ich wieder spielen kann. Ich wollte so viele Partien wie möglich machen und den Spaß am Fußball wiederfinden, und das hat ganz gut geklappt. Am liebsten würde ich jeden Tag auf dem Platz stehen und ein Spiel machen", erklärte der 29-Jährige, eigentlich nur fehlte, wenn er gesperrt (je einmal Gelb-Rot sowie Rot) war. In 18 der bisherigen 21 Saison-Begegnungen stand der Kicker auf dem Platz und spielte dabei auch überwiegend durch (nur fünfmal ausgewechselt).

Wenngleich er mit seiner persönlichen Entwicklung zufrieden ist, wurmt ihn doch das sportliche Abschneiden des Teams. Platz zehn und nur 29 Punkte sind nicht nach dem Geschmack des Mittelfeld-Abräumers. "Ich hatte schon mehr erwartet. Wir alle haben uns mehr vorgenommen. Aber so ist nun einmal der Sport und auch der Fußball. Es läuft nicht immer nach Plan, und man kann nicht jedes Spiel gewinnen. Wir haben uns vorgenommen, dass wir in der Rückrunde eine deutlich bessere Leistung zeigen wollen", verrät Leemans, der dann auch keine Ausreden mehr zu lassen will: "Sicherlich hatten wir Verletzungspech und waren es auch viele neue Spieler, die sich erst finden müssen, doch jetzt können wir uns hinter diesen Alibis nicht mehr verstecken."

Trotz 14 Punkten Rückstand auf einen Aufstiegsrang ist der Rotschopf Optimist, wenngleich Leemans eigentlich immer gut drauf ist und versucht, dass Team mitzureißen. "Wenn wir nicht positiv denken würden, könnten wir gleich in der Kabine bleiben und die Schuhe in die Ecke schmeißen." Das Wort Wiederaufstieg nimmt der Belgier zwar nicht in den Mund, sagte aber: "Wir sind in der Mitte der Tabelle und müssen realistisch sein. Es wird nicht einfach, doch im Fußball ist alles drin und alles möglich und die meisten Top-Teams müssen noch nach Rostock. Das sind dann ,Sechs-Punkte-Spiele’. Doch in erster Linie gucken wir zunächst nur auf unsere Leistung."

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