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Volleyballerinnen des Schweriner SC empfangen Aachen : Kein Selbstläufer gegen die Alemannia

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Wenn morgen um 19 Uhr in der Arena am Lambrechtsgrund die Volleyballerinnen des Schweriner SC die Alemannia aus Aachen empfangen, weiß SSC-Trainer Teun Buijs, "dass das ein gefährlicher Gegner ist."

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erstellt am 03.Feb.2012 | 10:29 Uhr

Schwerin | Wenn morgen um 19 Uhr in der Arena am Lambrechtsgrund die Volleyballerinnen des Schweriner SC die Alemannia aus Aachen empfangen, weiß SSC-Trainer Teun Buijs, "dass das ein gefährlicher Gegner ist. Da musst du einhundert Prozent geben. Mit 80 Prozent kannst du da nichts gewinnen." Seine Mannschaft ist gewarnt, denn die Gäste finden oft über den Kampf ins Spiel. Und das werden sie auch morgen in Schwerin unter Beweis stellen wollen. Denn eines steht für den Niederländer auf der Seite des deutschen Meisters fest: "Die haben nichts zu verlieren."

Die Ladies in Black, wie die Aachener Volleyballerinnen auch genannt werden, warten in der Bundesliga mittlerweile seit fünf Partien auf ein Erfolgserlebnis und sind derzeit Tabellenzehnter. Vor Saisonbeginn hatten die Verantwortlichen gar als Vorgabe die Play-offs ausgegeben. Doch das Ziel, unter die ersten Acht zu kommen, scheint derzeit in weite Ferne gerückt zu sein. Denn vor der Saison landete die Alemannia den größten Coup in Sachen Neuverpflichtung. Die Rheinländerinnen holten sich die 291fache Nationalspielerin Angelina Grün. Die neunmalige Volleyballerin des Jahres verließ aber im Dezember nach dem Spiel gegen den Schweriner SC, das die Mecklenburgerinnen nach hartem Kampf mit 3:2 gewonnen hatten, den Bundesligisten und heuerte bei Dinamo Moskau an.

"Wir werden weiter arbeiten", versprach Aachens Coach Stefan Falter nach den jüngsten Niederlagen in Köpenick und gegen Dresden, "und auch weiter das Risiko suchen. So sieht unser Konzept aus." Und mit Risiko meint er auch, den Gegner mit guten Aufschlägen unter Druck zu setzen. Da muss der SSC in der Annahme ordentlich dagegenhalten, um im Angriff mit dem ersten Tempo punkten zu können. Schwerins Trainer will auf jeden Fall mit seinem momentan stärksten Sechser anfangen.

Aber er will allen seinen drei Außenangreiferinnen Julia Retzlaff, Mira Topic und Anne Buijs sowie seinen drei Mittelblockerinnen Berit Kauffeldt, Anja Brandt und Hanne Haugen Aas Spielzeit geben. Und wenn es ganz gut läuft, kommt auch Youngster Tanja Joachim im Zuspiel zum Zuge. "Hoffentlich ist das möglich. Denn da können wir noch etwas ausprobieren", so Teun Buijs, der in dieser Hinsicht schon den Blick auf das große DVV-Pokal-Finale in Halle/Westfalen am 4. März gegen die Roten Raben Vilsbiburg richtet.

Der Niederländer hat morgen bis auf Diagonalspielerin Krystle Esdelle (nach hartnäckigem Magen-Darm-Infekt wieder im Krafttraining) und Libero Joana Gallas (Fußprobleme) alle anderen Spielerinnen an Bord.

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