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Hansa morgen im Aufsteigerduell bei Eintracht Braunschweig : Kampf gegen die Ergebniskrise

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Die Rostocker reisen mit Selbstvertrauen zu den Löwen aus Braunschweig. Die 1:2-Pleite im Kellerduell gegen Ingolstadt soll keine nachhaltigen Spuren hinterlassen haben. Jetzt soll mit allen Mitteln gepunktet werden.

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erstellt am 04.Mär.2012 | 02:25 Uhr

Rostock | Im vergangenen Mai stiegen in Braunschweig und Rostock riesige Partys. In beiden Städten wurde die Rückkehr in die 2. Fußball-Bundesliga bejubelt. Doch obwohl Eintracht und Hansa jetzt im deutschen Unterhaus antreten, haben sich ihre Wege getrennt. Die Niedersachsen sammelten bisher 32 Punkte, sind Achter und liegen damit im Niemandsland der Tabelle. Mit dem Auf-, aber auch dem Abstieg hat das Team von Trainer Torsten Lieberknecht nichts zu tun und blickt entspannt auf das restliche Drittel der Saison.

Anders verlief die Spielzeit beim letztjährigen Rivalen im Kampf um die Drittliga-Krone. Die Ostseestädter konnten nur die Hälfte der Zähler des Rivalen holen und schweben als Schlusslicht in akuter Abstiegsgefahr. "Braunschweig ist gleich gut in die Saison gestartet und hat die Aufstiegseuphorie mitgenommen. Während Eintracht gewonnen hat, spielte Hansa unentschieden", sagte FCH-Trainer Wolfgang Wolf vor dem morgigen Duell mit dem Deutschen Meister von 1967 um 13.30 Uhr im Eintracht-Stadion an der Hamburger Straße. "Braunschweig absolviert bislang eine souveräne Saison, zählt für mich zu den positiven Überraschungen", so der 54-Jährige.

Die Rostocker reisen mit Selbstvertrauen zu den Löwen (der Braunschweiger Löwe ist ein Denkmal und wahrscheinlich das bekannteste Wahrzeichen der Stadt). Die jüngste 1:2-Pleite im Kellerduell mit dem bis dato Vorletzten und jetzt Fünfzehnten Ingolstadt soll keine nachhaltigen Spuren hinterlassen haben. "Entscheidend ist, dass wir uns nicht beirren lassen und uns nicht schlechter reden, als wir sind. Wir standen kompakt und agierten gut nach vorne. Einzig die Entschlossenheit und der letzte Pass vor dem Tor haben gefehlt. Das wollen wir jetzt in Braunschweig besser machen und dort punkten", erklärte Wolfgang Wolf.

Überhaupt ist der Fußball-Lehrer mit den bisherigen Darbietungen seiner Truppe nach der Winterpause zufrieden. "Wir sind auf dem richtigen Weg. Wenn man bedenkt, was für Auftritte die Mannschaft unter dem Druck hinlegt, dann ist das völlig okay. Wir verhalten uns taktisch klug und halten mit. In keinem der Spiele waren wir unterlegen, können oder müssen sie sogar gewinnen. Einzig die Resultate stimmen nicht. Wir haben eine Ergebniskrise", sagte Rostocks Trainer.

Vor dem Aufsteigerduell bangen die Hanseaten um einige Kicker. Jörg Hahnel, Stephan Gusche und Tino Semmer (alle grippale Infekte) stiegen gestern wieder ins Mannschaftstraining ein. "Jetzt müssen wir sehen, wie sie es verkraften und wie es sich über die Nacht verhält. Bei der Abfahrt am Sonnabend kann ich mehr sagen. Es werden nur die Spieler in den Bus steigen, die auch einsatzfähig sind", so Wolfgang Wolf, der möglichst wenig in der Start-Elf ändern möchte und somit nur einen Ersatz für den gelb-gesperrten Matthias Holst benötigt. Meldet sich Stephan Gusche fit, sollte Michael Wiemann neben ihm für Holst in der Zentrale verteidigen. Kevin Pannewitz würde im defensiven Mittelfeld auflaufen.

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