SV Post Schwerin : Käptn geht nicht von Bord

Nach dem letzten Zweitliga-Spiel gegen  Henstedt/Ulzburg  (Foto)  sollen für Stephan Riediger in der kommenden Saison in Liga drei weitere für seinen SV Post folgen.  Dietmar Albrecht
Nach dem letzten Zweitliga-Spiel gegen Henstedt/Ulzburg (Foto) sollen für Stephan Riediger in der kommenden Saison in Liga drei weitere für seinen SV Post folgen. Dietmar Albrecht

Stephan Riediger hat sich entschieden und somit steht fest: Der Post-Käpt’n geht nicht von Bord! Das Urgestein des Schweriner Handballs hält seinem Verein die Treue und will beim Neuaufbau mitwirken.

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11. November 2012, 07:31 Uhr

Schwerin | "Ja, ich habe mich entschieden, hier zu bleiben", verkündet Stephan Riediger, , der am Donnerstag seinen 32. Geburtstag feiert. Somit steht fest: Der Käpt’n geht nicht von Bord! Das Urgestein des Schweriner Handballs, dessen Vater Lothar zwischen 1972 und 1986 das Post-Trikot in der DDR-Oberliga trug, hält seinem Verein die Treue und will beim Neuaufbau mitwirken. "Ich will hier was versuchen mit aufzubauen", betont Riediger.

Ob sich dem auch die anderen beiden Eigengewächse Alexander Rauch und Johannes Prothmann (kuriert eine Knieverletzung aus) anschließen, ist noch offen…

Der seit dem 21. September insolvente Handball-Zweitligist Post Schwerin möchte bekanntlich zur kommenden Spielzeit in Liga drei - dann schuldenfrei - einen Neustart unternehmen. Derzeit trainieren Riediger und Rauch beim Ostsee-Spree Oberligisten Mecklenburger HC (Post II) mit. "Es ist angedacht, dass ich da demnächst mitspiele", so Riediger. Das dürfte mit dem MHC-Heimspiel am kommenden Wochenende gegen HC Neuruppin der Fall sein, dann ist die Vier-Wochen-Wartefrist um für Spieler, die von einer höheren in eine untere Spielklasse wechseln, abgelaufen.

In Schwerin - das sei einfach Riedigers Leben. "Ich bin hier mit meiner Familie zu Hause. Ich habe hier bei den Stadtwerken eine gute Arbeit. Und ich freue mich, auch künftig für meinen Verein hier Handball spielen zu können." Stephan Riediger ist eben ein durch und durch bodenständig. Es bestätigte zwar auf Nachfrage konkrete Verhandlungen mit den Zweitligisten VfL Bad Schwartau und HC Empor Rostock, doch dem Kreisspieler schreckte es ab, dafür täglich stundenlang auf Achse sein zu müssen. Da ergriff der Familienvater lieber das Angebot seines Arbeitsgeber Schweriner Stadtwerke und arbeitet seit "dem 1. November in Vollzeit statt der bisher vier Stunden täglich". Handball ist weiß Gott nicht alles…

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