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Boxstar wieder in Güstrow : Jürgen Brähmer beginnt mit Trainingslager

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Der 24. August rückt näher! Und damit sich Jürgen Brähmer bei seinem Heimspiel in Schwerin in Top-Form präsentieren kann, holt sich der Europameister seinen Feinschliff seit gestern im Trainingslager in Güstrow.

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erstellt am 22.Aug.2013 | 07:10 Uhr

Schwerin/Güstrow | Der 24. August rückt näher! Und damit sich Halbschwergewichts-Europameister Jürgen Brähmer (40-2, 31 K.o.´s) bei seinem Heimspiel in der Sport- und Kongresshalle Schwerin in Top-Form präsentieren kann, holt sich der 34-Jährige seinen letzten Feinschliff seit gestern im Trainingslager in der Sportschule Güstrow.

Vor dem Kampf gegen den italienischen Meister Stefano Abatangelo (17-2-1, 6 K.o.´s) ist Trainer Karsten Röwer bislang mit der Vorbereitung seines Schützlings zufrieden. Doch der Diplomsportlehrer warnt massiv davor, den 31-jährigen Herausforderer zu unterschätzen. "Abatangelo wird mit riesiger Motivation anreisen. Sein Stil hingegen ist sehr unbequem. Obwohl er klein und untersetzt wirkt, agiert er sehr aggressiv. Da ist es nicht so einfach, gut auszusehen", so der 50-jährige Coach. "Obwohl Jürgen natürlich vor heimischer Kulisse glänzen will, muss er mental darauf eingestellt sein, dass es kein Spaziergang wird. Deshalb haben wir für die Sparringsphase in Güstrow Leute, die dem Stil von Stefano Abatangelo recht nahekommen."

In Schwerin will auch Arthur Abraham (36-4, 28 K.o.´s) erfolgreich in den Ring zurückkehren und wieder Kurs auf den WM-Titel nehmen. Der frühere Mittel- und Super-Mittelgewichts-Weltmeister, der im März eine für ihn überraschende Niederlage gegen Robert Stieglitz einstecken musste, tritt in der Sport- und Kongresshalle gegen "die schwarze Mamba" Willbeforce Shihepo (20-6,15 K.o.´s) aus Namibia an. Längst laufen auch die Vorbereitungen für den Kampf um die derzeit vakante WBO-Intercontinental Meisterschaft auf Hochtouren. "Nur wer konditionell voll auf der Höhe ist, ist auch geistesgegenwärtig genug, um seine Strategie im Kampf abzurufen", weiß Erfolgscoach Ulli Wegner. Der 71-Jährige merkt, dass es Abraham noch einmal nach oben schaffen will. "Arthur schindet sich. Er ist ehrgeizig. Aber er muss sich noch deutlich steigern", so Ulli Wegner.

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