zur Navigation springen

FC Hansa Rostock : Jetzt müssen es die jungen Wilden richten

vom

Beim Fußball-Zweit-ligisten Hansa Rostock müssen es offenbar die jungen Wilden richten. Zumindest könnte dies eine Erkenntnis aus der 1:2-Schlappe beim VfL Bochum zum Auftakt der Rest-Rückrunde sein.

svz.de von
erstellt am 07.Feb.2012 | 07:49 Uhr

Ros-tock | Beim Fußball-Zweit-ligisten Hansa Rostock müssen es offenbar die jungen Wilden richten. Zumindest könnte dies eine Erkenntnis aus der 1:2-Schlappe beim VfL Bochum zum Auftakt der Rest-Rückrunde sein.

In der ersten Hälfte waren die Norddeutschen dem Gegner klar unterlegen und mit dem 0:1 nach 45 Minuten noch gut bedient. FCH-Trainer Wolfgang Wolf reagierte. Er brachte nach dem Seitenwechsel Kevin Pannewitz (20 Jahre) für Dexter Langen (31) sowie nach knapp einer Stunde Tom Weilandt (19) für Peter Schyrba (31). Zusammen mit den Umstellungen brachten die Youngster eine deutliche Belebung in die Reihen des abstiegsbedrohten Traditionsclubs. Neuzugang Marek Janecka agierte dabei als Rechtsverteidiger. Pannewitz war alleiniger "Sechser" im defensiven Mittelfeld. Weilandt setzte als Spielmacher Impulse. Edisson Jordanov (18) beackerte die rechte Seite. "Tom hat richtigen Schwung reingebracht. Wir agierten schneller nach vorne und haben über die Außen auch Freddy Borg besser unterstützt. In der ersten Hälfte standen wir zu breit", erklärte Wolfgang Wolf, der aber besonders Edisson Jordanov lobte: ",Edi’ war außergewöhnlich gut dafür, dass er mit 18 Jahren sein erstes Bundesliga-Spiel gemacht hat. Er hat sich mit den anderen gesteigert und war unser bester Mann. Sicherlich werden auch mal Rückschläge kommen. Aber er hat die Qualität für uns sehr wertvoll zu werden."

Dieses Vermögen besitzt zweifelsohne auch Kevin Pannewitz. Der Mittelfeldmann verfügt bereits über die Erfahrung von 28 Zweit- und 35 Drittliga-Einsätzen. Allerdings leistete sich der Youngster in der Vergnagenheit einige disziplinarische Verfehlungen.

Zudem warf ihn in der Vorbereitung ein Magen-Darm-Virus zurück. Daher hat er einen Fitnessrückstand und gehörte in Bochum auch nicht zur Start-Elf. "Ich kann ihn schwer einschätzen und weiß nicht, ob er 90 Minuten durchhält. Deswegen blieb er zunächst draußen", so Wolf, der Pannewitz jetzt in die richtige körperliche Verfassung bringen will und muss.

Neben der Unbekümmertheit gibt es noch einen weiteren Grund, auf die Jugend zu setzen. "Wir kennen uns gut. Jeder weiß, wie er den anderen anspielen muss. Mit ,Panne’ habe ich bei den A-Junioren die Meisterschaft geholt, mit ,Edi’ stand ich im DFB-Pokalfinale", sagt Tom Weilandt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen