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21. November 2017 | 09:24 Uhr

Jeder kann die Tabelle lesen

vom

svz.de von
erstellt am 09.Apr.2013 | 11:13 Uhr

Rostock | "Jeder kann die Tabelle lesen", sagte Hansa-Kicker Leonhard Haas vor dem Auftritt der Rostocker am Freitag (19 Uhr) beim Letzten Alemannia Aachen. Für beide Teams steht eine Menge auf dem Spiel. Rostock will nach nur einem Sieg aus den vergangenen 15 Partien in die Erfolgsspur zurück und sich Luft im Abstiegskampf verschaffen. Für die Gastgeber ist es dagegen fast schon so etwas wie die letzte Möglichkeit.

Wenngleich der Fokus voll auf der Partie gegen die Domstädter liegt, weiß auch Haas, dass die entscheidende Woche der Saison bevorsteht: "Aachen macht den Anfang. Dort würden wir mit einem Sieg einen Riesenschritt machen, um dann in Babelsberg nachlegen zu können. Das muss unser Ziel sein." Zum Abschluss von drei Partien binnen neun Tagen wartet dann noch Borussia Dortmund II. Die kommenden Gegner liegen derzeit auf den drei Abstiegsplätzen.

"Leo" Haas (31 Jahre) muss nach dem Ausfall von Kapitän Sebastian Pelzer (Saisonende nach Zehbruch) gemeinsam mit den Routiniers Ken Leemans (30) und Matthias Holst (30) die Truppe führen. Nach der gestrigen Vormittagseinheit rief FCH-Trainer Marc Fascher das Trio zu sich. "Was dort gesagt wurde, bleibt intern", erklärte Haas, der zu Beginn der Rückrunde zunächst seinen Stammplatz verloren hatte: "Ich habe im Training weiter Gas gegeben und mich angeboten. Wir haben 25 Mann im Kader, die wollen alle spielen. So ist das nun einmal im Profigeschäft. Letztlich kommt es darauf an, dass wir als Mannschaft auftreten. Wenn es eine Garantie für einen Sieg gibt, würde man auch auf einen Einsatz verzichten."

Am Freitag wird Haas höchstwahrscheinlich auf dem Platz stehen. Coach Fascher setzt auf den erfahrenden Mittelfeldstrategen. "Für uns alle und natürlich auch für den Trainer ist das eine Scheißsituation. Es ist schwer etwas zu sagen. Jedes mal nehmen wir uns vor zu gewinnen. Jetzt müssen wir es aber auch endlich auf dem Platz umsetzen. Unsere große Chance ist, dass wir in den letzten sieben Begegnungen alles selbst in der Hand haben", so Leonhard Haas.

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