Hansas neuer Trainer Marc Fascher spart mit Einzellob : Jede Woche neu beweisen

Vier Tore in zwei Spielen: Tom Weilandt (links, hier mit Teamkollege Edisson Jordanov) hat die Tor-gefährlichkeit für sich entdeckt. Eibner-Pressefoto
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Vier Tore in zwei Spielen: Tom Weilandt (links, hier mit Teamkollege Edisson Jordanov) hat die Tor-gefährlichkeit für sich entdeckt. Eibner-Pressefoto

"So ist eben der Fußball. Man konnte deutlich sehen, dass wir einen Plan hatten, den wir zuvor zwei Wochen lang eingeübt haben", meinte Abwehrchef Matthias Holst nach dem Auftritt von Hansa Rostock in Heidenheim.

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18. September 2012, 08:12 Uhr

Rostock | "So ist eben der Fußball. Man konnte deutlich sehen, dass wir einen Plan hatten, den wir zuvor zwei Wochen lang eingeübt haben", lautete die Begründung von Hansas Abwehrchef Matthias Holst auf die Frage, wie es zu dieser Wandlung, ja fast 180-Grad-Wendung beim Rostocker Fußball-Drittligisten kam.

Gegenüber den Auswärtspleiten in Unterhaching (0:3), Münster (2:5), Darmstadt (1:1) und Burghausen (0:2) war der FCH im Auftritt beim Spitzenteam in Heidenheim nicht wiederzuerkennen. "Der neue Trainer lobt sehr viel, arbeitet mit uns individuell und hat uns klare Vorgaben gegeben. Die konnten wir nach anderthalb Wochen alle umsetzen. Es macht wieder Spaß. Und gegen Heidenheim geht nur ein 2:1", erklärt Rostocks Kapitän Sebastian Pelzer. Kurios: Bereits in der Drittliga-Saison 2010/11 konnten die Hansestädter beide Partien gegen den Verein aus Baden-Württemberg 2:1 für sich entscheiden.

Neu-Coach Marc Fascher (seit dem 5. September im Amt) hauchte dem Team rasch neues Selbstvertrauen ein. Zwei Siege - 5:0 im Landespokal in Güstrow sowie 2:1 in Heidenheim - können sich sehen lassen. "Ich kann mich nicht beschweren", bleibt der 44-Jährige verhalten.

Vor allem gelang es ihm Kicker, die unter seinem Vorgänger Wolfgang Wolf (am 3. September beurlaubt) ihr Vermögen nicht abrufen konnten, merklich anzustacheln. Ondrej Smetana machte unabhängig vom Siegtor in Heidenheim sein bisher bestes Spiel im Trikot des FCH. Der Tscheche bekam aufgrund der besseren Trainingsleistungen den Vorzug gegenüber dem Niederländer Johan Plat, der bislang viermal traf.

Des Weiteren ist Tom Weilandt plötzlich torgefährlich. Bisher war dies das große Manko des talentierten Mittelfeldspielers. "Hille" legte nach drei Treffern in Güstrow nun einen weiteren in der Liga nach. Einzellob ist aber nicht die Art von Fascher. "Tom ist ein Bestandteil der Mannschaft und muss sich Woche für Woche neu beweisen. Es geht darum, dass wir als Kollektiv erfolgreich sind", so der Rostocker Chefcoach.

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