zur Navigation springen

FC Hansa Rostock : Jänicke verrät das Rezept zum Sieg

vom

"Verteidigen wie in der Hinrunde und angreifen wie in der Rückrunde", sagt Hansas Tobias Jänicke und hat damit das Rezept für den Heimsieg am Sonntag (13.30 Uhr in der DKB-Arena) gegen Eintracht Frankfurt parat.

svz.de von
erstellt am 08.Mär.2012 | 07:37 Uhr

Rostock | "Verteidigen wie in der Hinrunde und angreifen wie in der Rückrunde", sagt Hansas Tobias Jänicke und hat damit das Rezept für den Heimsieg am Sonntag (13.30 Uhr in der DKB-Arena) gegen Eintracht Frankfurt parat. Denn die abstiegsbedrohten Rostocker sind auch im Duell mit dem Top-Favoriten auf den Erstliga-Aufstieg zum Punkten verdammt. "Als Letzter ist es egal, gegen wen wir gewinnen. Wir müssen einfach Punkte holen", so der 22-Jährige.

Das Ringen um die Zweitliga-Zugehörigkeit mit dem FCH ist für Jänicke kein Neuland. 2009/10 brachte er es auf 30 Einsätze (vier Treffer). Zur Rettung langte es jedoch nicht. Hansa schaffte es nur in die Relegation, verlor zweimal gegen Ingolstadt (0:1, 0:2) und stieg ab. "Es ist diesmal aber ein bisschen anders als damals. Wir haben nicht gut gespielt und uns teilweise in unser Schicksal ergeben. Jetzt geben wir nicht auf, sondern sind oft die bessere Mannschaft. Die Köpfe sind oben, und wir glauben, dass wir es schaffen können", so der Flügelflitzer, der zum Ende der Herbstrunde einen Formhänger hatte. Doch dieser ist überwunden. Mit zwei Toren und einer Vorlage in drei Partien meldete sich "Tobi" jetzt zurück.

Auch gegen Eintracht Frankfurt sollte Jänicke zur Anfangself gehören. Die Favoritenrolle schiebt er fast genüsslich zu den Hessen: "Sie haben einen anderen Anspruch als wir. Ihr erklärtes Ziel ist der Aufstieg. Frankfurt hat ebenfalls eine Menge Druck, wird versuchen, das Spiel zu machen. Und das sollen sie auf unserem Rumpelplatz erst einmal tun."

Obwohl die Rostocker zuletzt offensiver agieren, werden sie mit Blick auf die Offensivkraft der Eintracht - 53 Treffer, hinter Fürth (55) die Nummer zwei der Liga - sicherlich etwas defensiver und aus einer Konterstellung agieren. "Beim 1:4 im Hinspiel lagen wir recht schnell hinten. Trotzdem hatte man immer das Gefühl, dass etwas gehen könnte", so Jänicke, der seinerzeit den Ehrentreffer erzielte.

Polizei verbietet St. Pauli verkauf von Karten an Hansa-Fans

Der FC St. Pauli hat von der Hamburger Polizei eine Untersagungsverfügung für die Zweitliga-Partie gegen den FC Hansa (22. April) erhalten. Es wird dem Verein auferlegt, keine Eintrittskarten an den FCH für das Spiel im Millerntor-Stadion weiterzugeben. Dieser Vorgang und der damit verbundene Eingriff durch die Polizei sind in der deutschen Fußballgeschichte beispiellos. Der FC St. Pauli lehnt das Vorgehen der Polizei aus grundsätzlichen Erwägungen ab. Das Präsidium hat sich deshalb entschlossen, die Untersagungsverfügung der Polizei beim Verwaltungsgericht prüfen zu lassen. Es ist zu erwarten, dass der Ausgang dieses Verfahrens Präzedenzfall-Charakter haben wird. Hansa unterstützt die Hamburger bei ihren Bemühungen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen