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Im Abstiegskampf angekommen - 1:2 in Wiesbaden

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erstellt am 22.Feb.2013 | 10:02 Uhr

Der FC Hansa ist nach der gestrigen 1:2-Pleite beim SV Wehen Wiesbaden endgültig im Abstiegskampf der 3. Fußball-Liga angekommen. Für die seit acht Runden sieglosen Rostocker war es die siebente Pleite in diesem Zeitraum. Zwar haben die Norddeutschen noch drei Nachholpartien in der Hinterhand, doch der Vorsprung auf die Abstiegsränge – derzeit fünf Zähler – könnte am Wochenende weiter zusammenschrumpfen.

Gäste wechseln mehrfach das System
Nach dem 1:2 vor drei Wochen beim Chemnitzer FC nahm Cheftrainer Marc Fascher vor 3011 Zuschauern in der Brita-Arena einige Änderungen in der Start-Elf vor. Erwartungsgemäß ersetzte Humbert den Gelb-gesperrten Rechtsverteidiger Mendy, Routinier Holst sprang für den erkrankten Trapp ein. Blum agierte hinten links für Marcos (saß auf der Bank). Auf der Doppel-Sechs erhielt Haas statt Klement eine Bewährungschance neben Kapitän Pelzer. Die offensive Dreierreihe bildeten Rilke, Quaner und Zimmermann hinter der Spitze Plat, die ganz vorne aber oftmals Hilfe von Quaner erhielt. Hansa agierte flexibel, wechselte mehrfach von 4-2-3-1 auf 4-4-2 und wieder zurück.

Anfangs waren die Gäste passabel in der Partie, kamen jedoch über einige Angriffsansätze nicht hinaus. Die Hausherren ihrerseits schafften es immer wieder, über die Außen für Gefahr zu sorgen. Einem Vorstoß über die linke Seite entsprang auch die Führung für die Truppe des ehemaligen Hansa-Trainers Peter Vollmann. Mintzel entwischte Humbert. Vunguidica reagierte schneller als Grupe, und obwohl Müller an dem Ball aus Nahdistanz dran war, hoppelte das Leder zum 1:0 ins Tor (24.).

Rostocks beste Chance entsprang dem Zufall. Etwas glücklich gelangte Quaner an den Ball und prüfte Gurski, der nur abklatschen konnte. Allerdings war niemand für den Abstauber zur Stelle (33.). Fascher hatte offenbar genug gesehen und schickte seine Auswechselspieler zum Warmlaufen (34.). Diese Maßnahme erzielte offenbar Wirkung. Auf einmal waren die Ostseestädter am Drücker. Rilke verzog nur knapp (35.). Zimmermann verpasste den richtigen Zeitpunkt, abzuschließen (37.). Eine Minute später war dann aber Plat zur Stelle, köpfte eine Zimmermann-Flanke zum 1:1 ein. Danach passierte bis zur Halbzeit nicht mehr viel.

Mit dem Pausenpfiff stürmte Fascher auf den Rasen und schnappte sich mit Haas, Pelzer, Grupe und Holst seine zentrale defensive Achse. Lautstark stellte er das Quartett noch auf dem Platz neu ein.
Energisch und mit merklich höherer Laufbereitschaft kehrte der FCH auf den Platz zurück. Fast hätte der Ex-Rostocker Wiemann eine Hereingabe von Zimmermann ins eigene Tor geköpft, doch Gurski parierte. Den Nachschuss setzte Haas über den Kasten (49.).

Hansa blieb am Drücker, schnürte den Kontrahenten phasenweise in seiner Hälfte ein, aber bis auf ein paar harmlose Distanzschüsse kam nichts dabei heraus. Anders die Hausherren, die sich toll in die Begegnung zurückkämpften. Nach einer Flanke von Zieba narrte SVWW-Kapitän Janjic die Gäste-Abwehr und traf zum 2:1 (80.). Die Hanseaten warfen anschließend alles nach vorn – vergeblich.

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