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Uwe Vester: Neuer Vorstand Sport des FCH : "Ich möchte alle Leute im Verein mitnehmen"

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Gestern wurde der neue Sportliche Leiter des FC Hansa offiziell vorgestellt. Mit ehrgeizigen und langfristigen Zielen tritt Uwe Vester am 1. Januar 2013 seinen Job an. Der 41-Jährige sieht sich dabei als Teamplayer.

svz.de von
erstellt am 21.Dez.2012 | 08:13 Uhr

Rostock | Mit ehrgeizigen und langfristigen Zielen tritt Uwe Vester am 1. Januar 2013 seinen Job als Vorstand Sport beim Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock an. Allerdings sieht sich der 41-Jährige dabei nicht als Diktator sondern als Teamplayer. "Ich möchte vom ersten Tag an alle Leute im Verein mitnehmen. Teamarbeit ist entscheidend. Sicher habe ich im sportlichen Bereich eine klare Linie, von der ich möchte, dass sie auch umgesetzt wird. Aber ich bin so selbstbewusst, dass ich sage, ich will die Menschen auch für meine Ideen begeistern", sagte der gebürtige Hallenser.

Rostocks Aufsichtsratschef Thomas Abrokat bedachte den neuen Sportlichen Leiter bei dessen gestriger offizieller Vorstellung mit reichlich Vorschusslorbeeren: "Wir sind von der Person Uwe Vester zu 100 Prozent überzeugt. Er hat einen guten Überblick von der ersten bis zur dritten Liga, kennt nahezu alle Spieler, auch in den A- und B-Junioren-Bundesligen. Zudem bringt er eine hohe Motivation, große Ehrgeiz und viel Leidenschaft mit. Das ist genau das, was wir brauchen. Einen Dank auch an meine Aufsichtsratskollegen, besonders an Thomas Klemm, der. Das war insgesamt ein gutes ,Teamplay’."

Die Erwartungen an Vester sind hoch. Dem Verein geht es neben einem kurzfristigen Aufschwung, vor allem auch um eine neue konzeptionelle Ausrichtung für die Zukunft. Daher erhielt der neue Manager auch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2016. "Wenn man langfristig denkt, kann man auch einen dreieinhalb Jahresvertrag abschließen. Wir sind uns dem Risiko bewusst, aber froh, dass wir diese Lösung präsentieren können", sagte Thomas Abrokat.

Obwohl Vester bis zum Jahresende noch beim Erstligisten Schalke 04 als Scout und Spielanalyst unter Vertrag steht, hat er sich schon mit FCH-Trainer Marc Fascher unterhalten. "Wir haben sehr gute und lange Telefonate geführt. Wir liegen bei vielen Dingen auf einer Wellenlänge. Ich bin überzeugt, dass wir seht gut zusammenarbeiten werden", so der Neu-Rostocker, der sich auch gestern mit dem Chefcoach traf.

Mit auf der Trainerbank will der Manager aber nicht sitzen. "Auf der Tribüne sieht man besser. Das ist wohl eine Berufskrankheit. Ich werde aber auch nicht immer bei den Spiele sein sondern mir auch andere Partien anschauen. Ich habe vollstes Vertrauen zu Marc Fascher", so Vester.

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