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18. November 2017 | 04:08 Uhr

Humbert drängt in die Startelf

vom

svz.de von
erstellt am 22.Feb.2013 | 09:20 Uhr

Rostock | Wenn es so etwas wie einen "Gewinner der Winterpause" beim Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock gibt, dann heißt dieser Julien Humbert. Nahm der Franzose in der Hinrunde der 3. Liga allenfalls die Rolle des Reservisten ein (13 Einsätze in 19 Spielen, davon nur eine Partie von Beginn an), so drängte er dank guter Trainings- und Testspielleistungen zu Jahresbeginn in die Startelf. Der 28-Jährige agierte gegen Preußen Münster (0:2) für 74 Minuten als defensiverer "Sechser" (NNN-Note 4), musste aber im

darauffolgenden Match beim Chemnitzer FC (1:2) aufgrund einer Gelb-Sperre zuschauen.

Nun also eine neue Chance für Humbert, der heute beim SV Wehen Wiesbaden (18.30 Uhr Brita-Arena) für den Gelb-Rot-gesperrten Noël Alexandre Mendy als rechter Verteidiger zum Einsatz kommen könnte. "Er oder Ben Zolinski kommen auf dieser Position in Frage", ließ sich Trainer Marc Fascher entlocken. Auch die Tatsache, dass der Allrounder bei der "Generalprobe" im Test gegen den FC Pommern Greifswald (2:0) hinten rechts durchspielte, deutet auf seinen heutigen Einsatz hin. "Es war okay. Auch wenn es nur’ gegen einen Fünft-

ligisten ging, habe ich auf dieser Position keine größeren Probleme gehabt", sagte Humbert. Dass er nun auch in einem Pflichtspiel auf "ungewohntem Terrain" bestehen soll, sieht der aus Metz stammende Fußballer gelassen. "Wenn der Trainer denkt, dass ich dort spielen kann, dann tue ich das auch. Natürlich ist es etwas anderes, auf der Sechs’ zu agieren, schließlich ist es in der Mitte meist enger. Auf der Außenbahn habe ich mehr Freiräume und kann auch mal mit dem Ball nach vorne durchstarten", gewinnt Humbert seiner neuen Position sogar etwas Positives ab.

Egal, wo der Franzose heute aufläuft, er brennt wie seine Teamkollegen nach knapp dreiwöchiger witterungsbedingter Zwangspause auf ein Punktspiel-Comeback. "Wir arbeiten die ganze Woche hart darauf hin. Klar, dass wir heiß sind. Tests sind eine nette Abwechslung, nicht mehr. Die Stimmung und Spannung steigt im Team erst, wenn es um Punkte geht", so der 28-Jährige, dem als "Gewinner der Winterpause" auch ein Pflichtspielsieg gut zu Gesicht stehen würde.

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