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Hansa Rostock : Hofmann: "Es gibt keinen Plan B"

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Hop oder top - am 9. Mai stimmt die Rostocker Bürgerschaft über die Zukunft des Fußball-Zweitligisten FC Hansa Rostock ab. "Es gibt keinen Plan B", bestätigt FCH-Vorstandsvorsitzender Bernd Hofmann.

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erstellt am 26.Apr.2012 | 08:27 Uhr

Rostock | Hop oder top - am 9. Mai stimmt die Rostocker Bürgerschaft über die Zukunft des Fußball-Zweitligisten FC Hansa Rostock ab. "Es gibt keinen Plan B", bestätigt FCH-Vorstandsvorsitzender Bernd Hofmann. Lehnen die Stadtverordneten das Maßnahmenpaket des Vereins ab, scheint eine Insolvenz unausweichlich: "Diesen Schritt müssten wir gehen."

Ein Steuerurteil, aufgrund dessen Hansa rund 4,5 Millionen Euro nachzahlen muss, hat den Verein an den Rand seiner Existenz gebracht. "Wir können diese Summe nicht aufbringen", sagt Hofmann.

Daher suchten die Verantwortlichen des nordostdeutschen Traditionsclubs in den vergangenen Monaten nach Lösungen und erarbeiteten ein Maßnahmenpaket. Infolgedessen müssten alle Gläubiger (Land, Stadt sowie die Hausbanken Deutsche Kreditbank und Ostseesparkasse) auf zirka 39 Prozent der Verbindlichkeiten verzichten. Des Weiteren muss Hansa ein belastbares Sanierungskonzept vorlegen. Von der Hansestadt Rostock erhofft sich der Verein zudem eine einmalige Finanzspritze von 750 000 Euro sowie weitere 530 000 Euro aus dem Verkauf von Vereinsvermögen (Sportzentrum Evershagen).

Laut Hofmann haben das Land Mecklenburg-Vorpommern sowie die Hausbanken ihre Zustimmung für das Maßnahmenpaket gegeben: "Das ist definitiv so." Allerdings gelingt die Rettung nur, wenn auch die Stadt mit ins Boot springt. Sollte ein Gläubiger ausscheren, würde der gesamte Plan scheitern, und Hansa müsste die Steuerschuld von rund 4,5 Millionen Euro zahlen. "Wenn der Schuldenerlass nicht zustande kommt, dann können wir nicht überleben", sagt Hofmann und hofft, dass die Rostocker Bürgerschaft in ihrer Sitzung am 9. Mai zum Wohle des Vereins entscheidet.

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