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18. November 2017 | 11:32 Uhr

Hansa Rostock : Hoffen auf den Fußballgott

vom

"Wir werden die Flinte nicht ins Korn werfen. Im Fußball ist alles möglich, und es ist auch schon fast alles passiert", sagte Hansas Abwehrchef Matthias Holst, dessen Vertrag auch für die 3. Liga Gültigkeit besitzt.

svz.de von
erstellt am 25.Apr.2012 | 08:24 Uhr

Rostock | "Wir werden die Flinte nicht ins Korn werfen. Im Fußball ist alles möglich, und es ist auch schon fast alles passiert", sagt Hansas Abwehrchef Matthias Holst, dessen Vertrag für die 3. Liga Gültigkeit besitzt. Doch mit dem Abstieg will sich der Innenverteidiger des Rostocker Fußball-Zweitligisten (17. Platz/26 Punkte) erst beschäftigten, "wenn auch rechnerisch nichts mehr möglich ist."

Günstige Ansetzung? Karlsruhe muss nach Aachen

Für die Nordostdeutschen geht es im Grunde nur noch um den Abstiegs-Relegationsplatz. Dazu müssten sie in den verbleibenden zwei Runden vier Punkte auf den Karlsruher SC (16./30) aufholen. Vielleicht hilft den Hanseaten (am Sonntag beim Siebenten 1. FC Union Berlin zu Gast) die Ansetzung des kommenden Spieltages. Der KSC ist bei Alemannia Aachen zu Gast. Die Domstädter wollen als Schlusslicht (25 Zähler) ihre allerletzte Chance nutzen und sich selbst wieder mehr ins Gespräch für den Klassenerhalt bringen. "Vielleicht stolpert Karlsruhe ja auch mal. Doch am Wichtigsten ist, dass wir unsere Punkte einfahren."

Trotz zuletzt zwei Pleiten mit 0:8 Toren versuchen die Rostocker, Optimismus zu verbreiten. "Natürlich geben wir nicht auf. So lange eine kleine Chance besteht, wollen wir versuchen, sie auch zu nutzen", sagt Kapitän Sebastian Pelzer, der nach mehrwöchiger Verletzungspause beim 0:3 auf St. Pauli sein Comeback gab.

Der 30-Jährige beschäftigt sich aber mit dem Fall der Fälle und kann sich einen Verbleib auch bei Abstieg vorstellen. Immerhin war er einer der Eckpfeiler für den Zweitliga-Aufstieg im zurückliegenden Sommer. "Wir fühlen uns hier sehr wohl. Es gab auch schon erste Sondierungsgespräche. Das ist aber schon etwas länger her. Beide Seiten wissen also Bescheid", so der Rechtsverteidiger, auf den auch Coach Wolfgang Wolf riesige Stücke hält. "Er genießt großes Ansehen in der Mannschaft und führt sie sehr gut. Ein Kapitän hat seine Rolle auch auszufüllen, wenn er mal nicht spielt. Und das macht er", erklärt der Cheftrainer.

Wolf will ebenfalls bis zur letzten Sekunden kämpfen und gibt die Hoffnung auf den Liga-Verbleib noch nicht auf: "So ist das Geschäft. Ich hatte auch gedacht, dass Paderborn in Karlsruhe gewinnt. Doch so war es nicht. Aber wir haben noch eine kleine Chance. Dazu müssen wir aber sechs Punkte holen und dann auf die Konkurrenz und den Fußballgott hoffen."


Hansa intern
Pause für Jordanov: Nachwuchstalent Edisson Jordanov hat sich bei seinem Einsatz am Wochenende bei den A-Junioren eine Sprunggelenksverletzung zugezogen und kann derzeit nicht am Mannschaftstraining teilnehmen. Möglicherweise wird der 18-Jährige auch in der Partie am Sonntag beim 1. FC Union Berlin fehlen.

Heute einmal Training: Nach zwei gestrigen Einheiten – vormittag im Kraftraum, nachmittags auf dem Übungsplatz – steht für heute ein Training auf dem Programm.

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