Armin Kremer bei traditionsreichster Rallye der Welt : Herausforderung Monte Carlo

<fettakgl>Die 'Königin' des Rallyesports </fettakgl>wartet mit der Monte ab heute auf den Mecklenburger Armin Kremer im Subaru Impreza. <foto> Bohne</foto>
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Die "Königin" des Rallyesports wartet mit der Monte ab heute auf den Mecklenburger Armin Kremer im Subaru Impreza. Bohne

Wenn heute die 84. Rallye-Piloten den WM-Klassiker in Monte Carlo in Angriff nehmen, dann steht auch Armin Kremer aus Severin auf der Startrampe. Den dreifachen deutschen Meister packt wieder das Rallye-Fieber.

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16. Januar 2013, 11:44 Uhr

Wenn heute die 84. Rallye-Piloten den WM-Klassiker in Monte Carlo in Angriff nehmen, dann steht auch Armin Kremer aus Severin bei Parchim auf der Startrampe. Den 44-jährigen dreifachen deutschen Meister (1996, 1998, 1999) packt wieder das Rallye-Fieber. Mit der Startnummer 33 geht er mit seinem Subaru Imprezza STi auf die Strecke.

Insgesamt geht es an den vier Tagen über 1817 km, in die 18 Wertungsprüfungen (WP) mit insgesamt 465,2 km Länge eingebettet sind. Dabei steht der Sonnabend ganz im Zeichen des Col de Turino, bekannt als "Nacht der langen Messer". Dreimal steht diese bekannteste Monte-Prüfung an, als vorletzte WP 17 dann in der Nacht ab 20.58 Uhr.

Heute geht es mit der Wertungsprüfung von Le Moulinon nach Antraigues über 36,87 Kilometer los. Kremer: "In der Ardeche warten sehr anspruchsvolle Prüfungen auf uns, wo die Straße keine 50 Meter geradeaus geht - oder mal eine Wertungsprüfung mit enorm langgezogenen hohen Kurvengeschwindigkeiten."

Eine Schlüsselfigur bei der Monte kommt dem "Eisspion" zu. Dieser darf zwei Stunden vor der eigentlichen Rallye über die Prüfung fahren, um eine Reifenwahl zu empfehlen. Hinzu kommt, dass es ihm obliegt, auf bestimmte Schwierigkeiten auf der WP hinzuweisen und dem Fahrer per Handy vor dessen WP-Start noch zu informieren. Durch die ständig ändernden Bedingungen auf Grund von Höhenmetern und Temperaturen in den französischen Alpen ist dies eine ganz spezielle Herausforderung.

Erfahrenen Co-Piloten Klaus Wicha an der Seite

"Von Samstag bis Montag war ein dreitägiges Abfahren der Wertungsprüfungen zur Anfertigung des "Aufschriebes" erlaubt. Maximal konnten wir zweimal über die WP fahren", berichtete Kremer. Der Aufschrieb für den Co-Piloten dient zur Ansage an den Fahrer zum Streckenverlauf. Neben Fahrer Armin Kremer sitzt Klaus Wicha (Bad Karlshafen) im Subaru Impreza. "Er ist ein sehr erfahrener Co-Pilot, der voll im Team integriert ist und es ist hervorragend, dass ich mit ihm zusammen diese Aufgabe erhalten habe", so der Mecklenburger Rallye-Pilot.

Neben Kremer/Wicha starten mit Sepp Wiegand/Frank Christian (Zwönitz/Oberhausen) im Skoda Fabia S2000 von Skoda Deutschland und Nils Henkel/Andreas Schwalie (Schönheide/ Erzgeb., Suzuki Swift) zwei weitere deutsche Teams.

Im österreichischen Weiz absolvierte Kremer in der vergangenen Woche einen umfangreichen Test für den Hersteller von Fahrwerksteilen aus Japan. Die Witterungsbedingengen beim Test im von Stohl-Racing (Groß Enzersdorf bei Wien) eingesetzten Subaru Impreza STi entsprachen typischer Monte-Bedingungen: morgens Schnee, welcher am Tag etwas geschmolzen ist. Armin Kremer: "Es waren sehr gute Bedingungen, um Fahrwerks- und Reifentests durchzuführen. Wir haben für die Firma Tein Fahrwerke aus Japan viele Komponenten testen können. Im Ergebnis sind wir nun soweit, dass für den Subaru Impreza sehr gute Möglichkeiten gefunden wurden. Sowohl auf Schnee, Eis, nasser Fahrbahn oder trockenen Bedingungen haben wir Voraussetzungen, das Auto gut abzustimmen. Aber wer die Monte kennt, der weiß: Die äußeren Bedingungen sind schwer zu kalkulieren und die Reifenwahl ist von entscheidender Bedeutung. Uns stehen Reifen von Michelin zur Verfügung, Spikes- und Winterreifen, dazu eine extrem weiche und eine harte Mischung für nasse und trockene Fahrbahnen."

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