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Handball-Zweitligist : HC Empor scheitert an Ex-Keeper

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HC Empor Rostock hat den erhofften Auswärts-Doppelschlag verpasst. Nach dem 30:25 am Mittwoch beim TV 1893 Neuhausen musste sich das Team am Sonnabend dem ASV Hamm-Westfalen mit 28:34 (14:18) geschlagen geben.

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erstellt am 10.Nov.2013 | 07:19 Uhr

Hamm | Handball-Zweitligist HC Empor Rostock hat den erhofften Auswärts-Doppelschlag verpasst. Nach dem 30:25 am Mittwoch beim TV 1893 Neuhausen musste sich das Team von Trainer Dr. Rastislav Trtik am Sonnabend dem ASV Hamm-Westfalen mit 28:34 (14:18) geschlagen geben.

Schon früh liefen die Gäste einem Rückstand hinterher. Bereits nach sieben Minuten führten die Gastgeber durch schnelle Kombinationen und ein gutes Umkehrspiel mit 7:3. Der HCE ließ sich über das 8:10 (19.) und 12:14 (27.) lange Zeit nicht abschütteln, scheiterte aber immer wieder an Felix Storbeck, der 2011/12 das Gehäuse der Ostseestädter hütete. "Er brachte uns schier zur Verzweiflung", erkannte Rostocks Coach die Leistung des Schlussmannes der Westfalen an.

Roman Becvar früh mit zwei Zeitstrafen

Empor musste zudem nach zwei Zeitstrafen für Roman Bevcar früh seine taktische Marschroute umstellen. "Rasti", der sich an der Seitenlinie so manches Scharmützel mit den aus Rheinland-Pfalz stammenden Schiedsrichtern lieferte, meinte: "In einem Fall hatten sie die Partie unterbrochen. Die ganze Halle hörte den Pfiff. Hamm spielte weiter und erzielte einen Treffer, den sie trotzdem gaben. Als ich später den Kominek zu mir heranpfiff, um ihm etwas zu erklären, gingen die beiden Finger für mich nach oben."

Der Coach des HCE wollte beide Tatsachenentscheidungen aber nicht als Ursache für die Niederlage festmachen: "Wir haben hinten nicht immer gut ausgesehen und vorn unsere Schwierigkeiten mit der 5:1-Deckung gehabt."

Nach der Pause enteilte der ASV gab über 21:15 (39.) und 24:18 (45.) auf 29:20 (51.). Die Gäste um Kapitän Jens Dethloff zeigte aber Charakter und stemmten sich gegen ein Debakel. Rastislav Trtik gab auch seinen drei "Grünschnäbeln" Robert Barten, Julius Porath und Jacub Zboril längere Einsatzzeiten. "In der Defensive machten sie es recht ordentlich. Robert und Julius waren auch vorn erfolgreich. Ich musste sie bringen, zumal unser Stammsechser seit einiger Zeit auf der letzten Felge läuft und wir die Partie gegen Bittenfeld

nun vor der Brust haben", so Trtik.

Der Coach sah es als Plus für seine Sieben an, mit der Aufholjagd zum 27:32 (57.), den Gegner noch zu einer Auszeit gezwungen zu haben."

Hamm: Storbeck, Mrkva - Struck 6, Huessmann, Muller 4, Brosch, Simon 8/1, Wiegers 4, Macke 1, Zdrahala 5, Gudat 4, Dahlhaus 1. Rostock: Kominek, R. Wetzel - Becvar 5, Milde 7, Dethloff 2, Barten 1, Gruszka 4/1, Flödl, Gamrat 1, Papadopoulos 5/1, Zboril, Zemlin 2, Porath 1. Siebenmeter: Hamm 3/1, Rostock 3/2. Strafminuten: Hamm 8, Rostock 12. Schiedsrichter: Schembs/ Weyell (Nackenheim/Niederolm). Zuschauer: 1902

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