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Trainer Wolfgang Wolf nicht zufrieden : Hansas größte Baustelle: Das rechte Mittelfeld

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"Abgesehen von zwei Positionen steht in meinem Kopf die Mannschaft", sagte Rostocks Trainer Wolfgang Wolf nach der gestrigen Einheit, die der Zweitligist absolvierte. Mehr ließ sich der Fußball-Lehrer nicht entlocken.

svz.de von
erstellt am 02.Feb.2012 | 08:49 Uhr

Ros-tock | "Abgesehen von zwei Positionen steht in meinem Kopf die Mannschaft", sagte Hansa Rostocks Trainer Wolfgang Wolf nach der gestrigen Einheit, die der Zweitligist in der DKB-Arena absolvierte. Mehr ließ sich der Fußball-Lehrer aber nicht entlocken. Dennoch scheint es sich bei den beiden offenen Stellen um einen der beiden "Sechser" im defensiven sowie um das rechte Mittelfeld zu handeln.

Vor allem auf der Seite drückt bei den Ostseestädtern der Schuh. Während sich links Timo Perthel einen Vorsprung gegenüber Tobias Jänicke erarbeitet hat, ist das Rennen rechts noch vollkommen offen. Zu Beginn der Vorbereitung lag Tino Semmer vorne, doch war offenbar Wolf mit den Darbietungen des umfunktionierten Angreifers nicht rundherum zufrieden. Björn Ziegenbein, auch wenn er sich im Gegensatz zur Hinrunde leicht verbessert präsentiert, ist noch ein gutes Stück von der Form der Aufstiegssaison entfernt. Letztlich probierte der 54-Jährige in der Generalprobe gegen den dänischen Zweitligisten FC Vestsjælland sogar Dexter Langen aus, der in der Hinrunde nach einem Schlüsselbeinbruch monatelang verletzt fehlte. Obwohl "Dex" einen Treffer vorbereitete, ist Wolf immer noch nicht ganz glücklich, sodass gestern im Training Youngster Edisson Jordanov über die rechte Außenbahn angriff. "Das sagt eigentlich alles", erklärte der Chefcoach wortkarg und wollte sich nicht in die Karten schauen lassen: "Wir haben ja noch ein bisschen Zeit und außerdem eine achtstündige Busfahrt vor uns. Da kann ich in Ruhe nachdenken und zu einer Entscheidung kommen."

Auf der "Sechs" wird viel davon abhängen, inwieweit Kevin Pannewitz (siehe Hansa intern) am Sonntag in Bochum einsatzfähig ist. Trotz nur einer Woche Mannschaftstraining hat sich der 20-Jährige zu einer echten Alternative für die Start-Elf entwickelt, war eigentlich zusammen mit Jordanov im defensiven Mittelfeld vorgesehen.

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