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Trainer Vollmann stets gut informiert : Hansa: "Wir haben vier Spiele gut"

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Aufgrund des 0:0 von Dresden im Nachholspiel gegen Heidenheim ist die Ausgangslage des Rostocker Fußball-Drittligisten FC Hansa weiterhin prächtig im Hinblick auf die sofortige Rückkehr in die 2. Bundesliga.

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erstellt am 28.Mär.2011 | 10:38 Uhr

Rostock | "Ab Dienstag beginnt der Countdown für die letzten neun Begegnungen", sagt Hansa-Trainer Peter Vollmann. Aufgrund des 0:0 von Dresden im Nachholspiel gegen Heidenheim ist die Ausgangslage des Rostocker Fußball-Drittligisten weiterhin prächtig im Hinblick auf die sofortige Rückkehr in die 2. Bundesliga. Als Zweiter haben die Ostseestädter (61 Zähler) momentan zwölf Punkte Vorsprung auf die Verfolger Offenbach und Dresden (beide 49), die sich in der letzten, 38. Runde zum direkten Duell bei den Kickers treffen.

"Meine Rechnung ist einfach. Damit haben wir vier Spiele gut, müssen nur noch fünfmal siegen oder eben weniger", verrät der 53-Jährige mit einem Seitenblick auf Dynamo seine Rechnung: "Da hat man gesehen, dass sie auch nicht immer gewinnen. Das sollte uns auch ein bisschen Zuversicht und Optimismus geben."

Die Rostocker waren während des Landespokalduells in Schwerin gegen den MSV Pampow (3:0) offenbar bestens über die Ereignisse in der sächsischen Landeshauptstadt informiert, wie der FCH-Chefcoach verriet: "Auf der Bank hatten schon einige den Kontakt nach Dresden."

Für den FCH steht am Sonnabend (14 Uhr) die Aufgabe FC Carl Zeiss Jena an. Darauf wird ab morgen der Fokus gelegt. "In einer Endphase der Saison kann man die Ergebnisse nie vorausplanen. Da ist immer alles möglich. Daher bleibt es dabei, dass wir nur von Spiel zu Spiel denken. Erst dann kann man den nächsten Schritt machen. Mit dieser Heran-gehensweise erzielten wir bislang die größte Wirkung", weiß Vollmann.

Der Trainer muss dabei ein paar personelle Baustellen beackern. Michael Wiemann ist gelb-gesperrt. Für ihn sollte der wiedergenesene Martin Stoll auflaufen. "Es war gut, dass er mal wieder 90 Minuten durchgespielt hat", so Vollmann. Doch auch der Nebenmann des 28-Jährigen ist noch nicht gefunden. Tom Trybull oder Hendrik Großöhmichen kommen dafür in Frage.

Zudem bekam Sergej Evljuskin ein Lob vom Fußball-Lehrer für seine engagierte Vorstellung gegen den Verbandsligisten: "Er hat eine ordentliche Leistung gezeigt." Evljuskin dürfte aber nur schwer an den formstarken Robert Müller und Kevin Pannewitz vorbeikommen. Vollmann: "Bisher war es für die zweite Reihe unglaublich schwer, sich in die Mannschaft zu spielen, weil die Stammkräfte meist überzeugten."

Völlig offen scheint das Duell um die eine Position im Angriff zu sein. Radovan Vujanovic, Marcel Schied, aber auch Lucas Albrecht, der im Duell mit Pampow sein erstes Tor für die Profi-Elf des FCH erzielte, machen sich Hoffnungen auf einen Startplatz gegen Jena. Ab heute 10 Uhr können sich die drei Stürmer im Training anbieten.

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