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Suche nach weiterem Assistenten : Hansa will Co-Trainer ins Boot holen

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Der Drittligist FC Hansa Rostock will spätestens in der Winterpause einen weiteren Co-Trainer verpflichten. Dies gab Sportvorstand Uwe Vester bekannt. Eine interne Lösung der Personalie wird ausgeschlossen.

svz.de von
erstellt am 26.Nov.2013 | 09:32 Uhr

Rostock | Der FC Hansa treibt seine Suche nach einem Co-Trainer wieder verstärkt voran. Nachdem der Fußball-Drittligist zu Saisonbeginn mit Cheftrainer Andreas Bergmann und Torwart-Coach Andreas Reinke lediglich einem Duo die sportliche Verantwortung übertrug, soll ab der Winterpause nun doch ein weiterer Assistent den Spiel- und Trainingsbetrieb bereichern.

"Ich möchte eine 1a-Lösung finden. Deshalb haben wir uns bei der Suche nach einem geeigneten Assistenten Zeit gelassen. Sobald dieser gefunden ist, werden wir ihn präsentieren. Ich hoffe, dass dies zum 1. Januar 2014 der Fall sein wird", sagt Hansas Sportvorstand Uwe Vester, ohne Namen von Kandidaten preiszugeben. Klar ist nur, dass kein Trainer aus den eigenen Reihen die Profi-Abteilung verstärken wird.

Bergmann/Reinke werden bei Suche mit einbezogen

Vester räumt ein, in den vergangenen Wochen seine Bemühungen, den Trainerstab zu verstärken, intensiviert zu haben. "Ich weigere mich aber, irgendwen zu holen. Es muss jemand sein, der das gesamte Team bereichert und uns langfristig weiterhilft", sagt Vester. Bei der Suche will er das bestehende Gespann Bergmann/Reinke eng mit einbinden. "Ich werde keine Entscheidung ohne die beiden treffen. Der Co-Trainer muss hundertprozentig zu ihnen passen", betont der Vorstand Sport.

Bislang leiteten Bergmann und Reinke in Alleinregie die Geschicke des Profimannschaft, wobei der Torwart-Coach die eigentlichen Aufgaben eines Assistenten mit übernahm - ohne erkennbare Probleme und außergewöhnliche Belastungen. "Im Moment ist das o.k.", bestätigt der Cheftrainer, will jedoch die Vorzüge eines zusätzlichen Mitarbeiters nicht verhehlen. "Wenn die Möglichkeit besteht, kann es auf Dauer hilfreich sein. Sei es bei der Spieltagsvorbereitung oder Videoanalyse. Man kann einfach gezielter arbeiten", meint der 54-Jährige.

So sieht es auch Uwe Vester, der noch zu Saisonbeginn den vergleichsweise kleinen Trainerstab bei den Ostseestädtern verteidigt hatte. "Ich habe nie behauptet, dass wir keinen Assistenten mehr haben wollen. Das jetzige Gespann hat schon viel Qualität, das kann funktionieren. Ein dritter Mann wäre aber gut und könnte unsere Möglichkeiten erweitern."

Sportvorstand auf Stippvisite

Seit Montag begutachtet Sportvorstand Uwe Vester das Trainingscamp im spanischen San Pedro del Pinatar, wo der FC Hansa vom 12. bis 19. Januar 2014 seine Zelte aufschlägt (wir berichteten). „Die Bedingungen sind erstklassig. Die Leute vor Ort verstehen etwas vom Fußball und haben sich auf Profivereine spezialisiert“, sagt Vester. Angefangen beim modernen Trainingsgelände über das Hotel bis hin zu den physiotherapeutischen Einrichtungen dürften bei den Rostockern an der südöstlichen Mittelmeerküste keine Wünsche offen bleiben. „Es war wichtig, hierher zu fahren und ein Gefühl zu bekommen. Außerdem bin ich dabei, Testspielgegner zu finden. Es sind ja dann auch der VfL Bochum und die TSG Hoffenheim vor Ort. Außerdem wird der BVB hier ein Vorbereitungsspiel bestreiten“, so Vester, der auf Einladung der Gastgeber und damit ohne finanziellen Mehraufwand für den Verein die Stippvisite unternahm. Auch das Trainingslager werde durch Sponsoren finanziert.

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