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13. Dezember 2017 | 00:37 Uhr

Hansa verliert 0:3 in Fürth

vom

svz.de von
erstellt am 03.Dez.2011 | 03:27 Uhr

Hansa Rostock ist auch zum Abschluss der ersten Halbserie in der 2. Fußball-Bundesliga der zweite Saisonsieg versagt geblieben. Nach dem 0:3 in Fürth gehen die Mecklenburger von einem Abstiegsplatz aus in die Rückrunde.

Aufsteiger Hansa Rostock beendet die erste Halbserie der 2. Fußball-Bundesliga auf einem Abstiegsplatz. Das erneut umformierte Team von Trainer Peter Vollmann verlor am Samstag bei der SpVgg Greuther Fürth mit 0:3 (0:1) und rangiert nach der achten Saisonniederlage weiter auf dem 17. und vorletzten Tabellenrang. Olivier Occean (11.), Stephan Schröck (58.) und Sercan Sararer (75.) erzielten vor 7480 Zuschauern in der Fürther Trolli-Arena die Tore für die Gastgeber, die ihre Aufstiegsambitionen untermauerten.

Die neuerliche Pleite war auch in dieser Höhe verdient. „Das frühe Gegentor hat uns taktisch zurückgeworfen. Man hat deutlich gesehen, dass wir uns nach vorn nicht durchsetzen können. Vielleicht ist der Sieg der Fürther aber um ein Tor zu hoch ausgefallen“, sagte Vollmann.
Der Hansa-Coach hatte seine Mannschaft wie angekündigt taktisch defensiver als in den vergangenen erfolglosen Partien im 4-4-2-System eingestellt. Hinten rechts verteidigte Robert Müller anstelle des zuletzt schwächelnden Peter Schyrba. Der wiedergenesene Kapitän Sebastian Pelzer kehrte ebenso in die Startelf zurück wie Dominic Peitz, der seine Gelbsperre abgesessen hatte und dem defensiven Mittelfeld wieder mehr Halt verleihen sollte.

Das Kompaktkonzept ging aber nur gut zehn Minuten auf. Dann bediente Schröck aus Linksaußenposition den in Mittelstürmerposition lauernden Occean. Der Kanadier hatte unbedrängt von der Rostocker Innenverteidigung keine Mühe, um mit seinem zehnten Saisontor zur frühen Führung für die heimstarken Hausherren einzunetzen.

Der frühe Rückstand beförderte das ohnehin angeschlagene Selbstbewusstsein der Gäste wie befürchtet nicht eben. Hinten noch einigermaßen stabil, aber nach vorn ging wie schon in der ganzen Hinrunde so gut wie gar nichts. Fürths Torhüter Max Grün war in den ersten 45 Minuten praktisch beschäftigungslos und hatten keinen einzigen gefährlichen Ball zu parieren.

Acht Minuten nach Wiederanpfiff musste Grün sich dann doch lang machen, als Björn Ziegenbein nach dem ersten ansehnlichen Konter von der Strafraumgrenze abzog. Der Ball strich aber knapp am rechten Pfosten vorbei. Wie man Tore schießt, zeigte den Rostockern wenig später Schröck. Der Mittelfeldspieler zog aus Mittelstürmerposition entschlossen ab und sein Team endgültig auf die Siegerstraße.


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