FC Hansa Rostock : Hansa trainiert auf Schnee

<strong>Gestern Nachmittag</strong> ist Neuzugang Maurice Trapp (Mitte, hier mit seinen Teamkollegen Johan Plat und Leonhard Haas/rechts) ins Training beim FC Hansa eingestiegen. <foto>Georg Scharnweber</foto>
Gestern Nachmittag ist Neuzugang Maurice Trapp (Mitte, hier mit seinen Teamkollegen Johan Plat und Leonhard Haas/rechts) ins Training beim FC Hansa eingestiegen. Georg Scharnweber

Nach dem Trainingslager in Belek steht für Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock wieder der Alltag auf dem Programm. Die Vorbereitung auf die Rückrunde wurde gestern im winterlichen Rostock fortgesetzt.

svz.de von
15. Januar 2013, 06:07 Uhr

Rostock | Nach einer Woche Trainingslager auf einem golfplatz-ähnlichen Grün im türkischen Belek steht für die Kicker des Fußball-Drittligisten FC Hansa seit gestern wieder der Alltag im heimischen Rostock auf dem Progamm. Und die Hansestadt empfing die Truppe im für diese Jahreszeit typischen Wintergewand mit Schnee und Eis. Anstatt einer Einheit auf einem Rasenteppich ging es gestern Vormittag auf dem Kunstrasen vor der Geschäftsstelle und am Nachmittag dann auf der schneebedeckten Trainingsfläche an der Kopernikusstraße zur Sache. "Es ist jetzt nicht so schlecht. Der Kunstrasen ist sicherlich ein bisschen glatt. Aber das geht schon und hat auch etwas mit Fußball zu tun. Der andere Platz wurde gewalzt", sagte FCH-Trainer Marc Fascher, den die Temperaturen von um minus fünf Grad Celsius nichts ausmachen. "In der Türkei war es jetzt ja auch nicht richtig warm. Das wehte in den ersten Tage ein richtig eisiger Wind. Ich denke, dass die Umstellung ein großes Problem darstellen wird", so der Chefcoach.

Rasenheizung bleibt wahrscheinlich aus

Dabei könnten die Rostocker Vereinsbosse rasch für Abhilfe schaffen und zumindest den Trainingsplatz an der Kopernikusstraße in sattem Grün erstrahlen lassen. Denn immerhin liegt unter der Fläche eine Rasenheizung. Doch die Kosten von täglich rund 3000 Euro kann sich der Drittligist einfach nicht leisten.

Möglicherweise werden die Nordostdeutschen auch drauf verzichten, die Rasenheizung in der DKB-Arena im Hinblick auf das erste Pflichtspiel 2013 gegen Preußen Münster (26. Januar) anzustellen. Sollten die Witterungsbedigungen so bleiben, sei der Platz bespielbar. Aufgrund der geschlossenen Schneeschicht ist der Rasen bei den aktuell geringen Minusgraden noch weich.

Laut den Durchführungsbestimmungen des Deutschen Fußball-Bundes ist in der 3. Liga eine Rasenheizung nicht vorgeschrieben. Daher braucht Hansa sie auch nicht anzustellen und könnte somit knapp 20 000 Euro sparen, da die Rasenheizung fast eine Woche laufen muss, um den Platz freizubekommen.

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