Rostocks Coach zum Abschneiden in der Hinrunde : Hansa-Trainer Fascher: "Die Tabelle lügt nicht"

Nach oben: Hansa-Trainer Marc Fascher gibt eindeutig die Richtung vor, wohin es in der Rückrunde gehen soll. Andy Bünning
Nach oben: Hansa-Trainer Marc Fascher gibt eindeutig die Richtung vor, wohin es in der Rückrunde gehen soll. Andy Bünning

"Die Tabelle lügt nicht", sagt Marc Fascher, Trainer des Fußball-Zweitligisten FC Hansa Rostock. Nach Beendigung der Hinserie in der 3. Liga rangieren die Ostseestädter auf dem achten Tabellenplatz. "Das ist Mittelmaß."

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29. November 2012, 08:17 Uhr

Rostock | "Die Tabelle lügt nicht", sagt Marc Fascher, Trainer des Fußball-Zweitligisten FC Hansa Rostock. Nach Beendigung der Hinserie in der 3. Fußball-Liga rangieren die Ostseestädter auf dem achten Tabellenplatz. "Das ist Mittelmaß. Zudem haben wir ein negatives Torverhältnis", so der 44-Jährige, der damit alles andere als zufrieden ist und verspricht: "Das ist aber nicht mein Anspruch. Wir wollen in jedem Fall eine bessere Rückrunde spielen und die wird am Wochenende eingeleitet. Dort entscheidet sich auch alles. Prinzipiell strebe ich das Maximum an."

Wenngleich mit dem Beginn der Rückrunde morgen mit der Partie bei den Stuttgarter Kickers (14 Uhr im Gazi-Stadion) eine neue Zeitrechnung beginnt, so startet der wirkliche Neuanfang unter Fascher, der nach dem 8. Spieltag Wolfgang Wolf als Chefcoach ablöste, doch erst nach der Winterpause.

Bislang Psychologe und Verwalter

"Bis dato war ich doch mehr als Psychologe und Verwalter gefragt. Die richtige Arbeit beginnt erst in der Winter-Vorbereitung. Da habe ich mit der Mannschaft endlich einmal vier Wochen am Stück Zeit und kann den so genannten Feinschliff ansetzen. Ich freue mich richtig auf diese Zeit", erklärte Marc Fascher, der die Truppe nach der Rückkehr vom Auswärtsspiel in Babelsberg (16. Dezember) für zehn Tage in den Weihnachtsurlaub schickt. Am 27. Dezember findet bereits der Trainingsauftakt statt. "Wer etwas zurückhängt, der muss eben mehr machen", so der Coach, der mit seinem Team vom 6. bis 13. Januar ein Trainingslager im türkischen Belek abhält. Dort soll es nach Möglichkeit zwei Testpartien gegen Erst- oder Zweitligisten aus dem In- oder Ausland geben.

Bislang wenig Schnee im Raum Stuttgart

Zunächst einmal steht morgen aber in Stuttgart der Vergleich mit den Kickers an, sofern die Partie ausgetragen werden kann. "Die sind wie ein angeschlagener Boxer, sehr gefährlich", warnt Fascher. Bis gestern Abend blieb der Raum Stuttgart von großem Schneefall verschont. Gegenwärtig scheint die morgige Partie nicht gefährdet zu sein. Der Platz befindet sich in einem bespielbaren Zustand. Allerdings ist starker Regen und Frost angesagt. Heute Mittag fällt die Platzkommission die Entscheidung.

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