zur Navigation springen

Engländer absolviert Probetraining : Hansa testet Exoten von der Insel

vom

Der FC Hansa hat schon viele Spieler aus fernen Ländern verpflichtet. Nun spielt der erste Engländer bei den Rostockern vor. Peter Gregory absolviert beim Drittligisten ein einwöchiges Probetraining.

svz.de von
erstellt am 26.Jun.2013 | 07:21 Uhr

Rostock | Der FC Hansa bleibt ein Anziehungspunkt für Exoten. Nachdem der Traditionsverein in den vergangenen Jahren Spieler aus fernen Ländern wie Namibia, Brasilien, USA, Kongo, Ägypten, Ghana, Iran, Südafrika, Island und Armenien verpflichtete, spielt nun der erste Engländer bei den Rostockern vor. Peter Gregory absolviert beim Drittligisten ein einwöchiges Probetraining. "Ich bin noch bis Sonnabend hier, werde auch das Testspiel (bei Germania Halberstadt - d. Red.) bestreiten. Dann geht es wieder zurück in die Heimat", sagte der 20-jährige Mittelfeldspieler.

Gregory stammt aus Eastbourne an der Südostküste Englands, durchlief die Jugendteams beim FC Portsmouth und stand zuletzt bei der U 21 von Nottingham Forest unter Vertrag. "Leider ist es in England schwierig, als junger Spieler in die erste Mannschaft zu kommen. Meist muss man 27, 28 sein, um eine Chance zu erhalten. Deshalb will ich es im Ausland versuchen", so der Brite, der variabel auf der linken und rechten Außenbahn eingesetzt werden kann.

Hansa-Trainer Andreas Bergmann zeigte sich vom Probespieler von der Insel angetan. "Er ist schnell, dribbelstark und passsicher. Nach einer Einheit kann ich aber noch nicht viel sagen. Warten wir die nächsten Tage ab", sagte der Coach, der bekanntlich noch einen Mann für das linke Mittelfeld sucht.

Ob der Engländer seine Kriterien erfüllt, wird sich zeigen. Für Gregory ist bereits jetzt klar: "Deutschland ist für mich die erste Adresse. Ob Dortmund, Bayern oder die Bundesliga, der Fußball hier mit seiner Förderung von Talenten genießt einen glänzenden Ruf. Auch Hansa ist ein toller Club mit einem guten Umfeld. Ich werde mich reinhängen..."

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen