FC Hansa in Güstrow zu Gast : Hansa im Pokal bislang ohne Gegentor

Keeper Jörg Hahnel (rechts) und Kapitän Sebastian Pelzer, die 2011 mit dem FC Hansa den Landespokal gewannen, gehören auch in dieser Saison noch zum Kader des Fußball-Drittligisten. Archiv
Keeper Jörg Hahnel (rechts) und Kapitän Sebastian Pelzer, die 2011 mit dem FC Hansa den Landespokal gewannen, gehören auch in dieser Saison noch zum Kader des Fußball-Drittligisten. Archiv

Der FC Hansa ist heute ab 14.30 Uhr beim Landesligisten Güstrower SC zu Gast. Die Hanseaten wollen im Landespokal ihre "weiße Weste" behalten. Vor zwei Jahren kassierte man auf dem Weg zum Titel keinen Gegentreffer.

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07. September 2012, 06:57 Uhr

Rostock | Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock will heute im Landespokal seine Vormachtstellung in Mecklenburg-Vorpommern erneut untermauern und dabei die "weiße Serie" auch beim Siebtligisten Güstrower SC (Anstoß 14.30 Uhr) fortsetzen. Erst einmal mussten die Nordostdeutschen bislang im Krombacher-Cup von Mecklenburg-Vorpommern ran: in der Saison 2010/11, als der Verein das erste Mal in den "Genuss" der Drittklassigkeit kam. Kommen musste: weil nur die 36 Erst- und Zweitligisten sowie die besten Vier der 3. Liga automatisch für den DFB-Pokal qualifiziert sind.

Vor zwei Jahren marschierten die Ostseestädter souverän durch den Wettbewerb und kassierten bei ihren fünf Siegen auf dem Weg zum Titel keinen einzigen Gegentreffer. Landesligist Neumühler SV (7:0), die Verbandsligisten Rostocker FC (1:0) und MSV Pampow (3:0) sowie die Oberligisten TSG Neustrelitz (2:0) und FC Anker Wismar (3:0) wurden dabei aus dem Weg geräumt.

Auch diesmal startet die Reise bei einem Landesligisten. In Güstrow waren die Rostocker schon häufig zu Gast. Vor der politischen Wende sogar zweimal zu einem Duell um Punkte in der DDR-Liga. 1975/76 gab es in der Hinrunde ein 1:1 gegen die gastgebende BSG Einheit (Rückrunde: 6:0). 1977/78 gewann der FCH zu Hause mit 6:1 und in der Barlachstadt 2:0.

In den vergangenen Jahren testeten die Hanseaten häufig während der Saisonvorbereitung ihre Form im Jahn-

stadion. 10:0 (2003), 9:0 (2006), 11:1 (2008) und 8:0 (2010) hieß es jeweils bei dem Güstrower Landesligisten. Dessen einziger Treffer gelang dabei Tom Hagemann, der mittlerweile aber für den TSV Bützow in der Verbandsliga aufläuft.

Auf beiden Seiten werden einige Kicker noch mitwirken, die 2010 schon dabei waren. Güstrows Stürmer Steven Licher zum Beispiel, der in der ersten Hälfte nach einem tollen Sololauf die beste Chance auf einen Ehrentreffer für die Gastgeber vergab. Diesmal will es der lauf- und dribbelstarke Angreifer besser machen und Hansa das erste Gegentor im Landespokal beibringen. Für das Team von Interimstrainer Matthias Puschik - der langjährige Kapitän übernahm des Amt von Jens Dowe, der Anfang der Woche überraschend bei Oberligist Waren anheuerte - wäre ein Treffer schon ein großer Erfolg.

Auf Rostocker Seite wissen Jörg Hahnel und Sebastian Pelzer, wie es ist, in der Barlachstadt aufzulaufen. Beide standen auch beim Pokalfinale 2011 in Wismar auf dem Rasen und konnten die Trophäe nach dem 3:0-Sieg gegen Gastgeber FC Anker in die Höhe recken.

Ob die Ostseestädter diesmal ähnlich glatt zum Titel spazieren, bleibt abzuwarten. Immerhin sind mit der TSG Neustrelitz und dem Torgelower SV Greif auch zwei Regionalligisten im Wettbewerb.

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