Zwei wichtige Personalentscheidungen beim FCH : Hansa holt Collin Quaner vom FC Ingolstadt

Neuzugang Collin Quaner (l.) und Keeper Kevin Müller (r.)
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Neuzugang Collin Quaner (l.) und Keeper Kevin Müller (r.)

Neuzugang beim FC Hansa: Die Hanseaten leihen bis zum 30. Juni den 21-jährigen Collin Quaner vom Zweitligisten FC Ingolstadt aus. Die Torwartfrage ist auch geklärt - Kevin Müller bleibt die Nummer eins im Tor des FCH.

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24. Januar 2013, 07:27 Uhr

Rostock | Collin Quaner geht künftig für den FC Hansa auf Torjagd. Der 21-Jährige soll zunächst bis zum 30. Juni vom Zweitligisten FC Ingolstadt ausgeliehen werden. Das hat das Umfeld des gebürtigen Düsseldorfers bestätigt. Quaner, der die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, ist 1,91 Meter groß. Er hat seine Karriere bei Fortuna Düsseldorf gestartet. Zur Saison 2010/11 wechselte der einstige U-20-Nationalspieler zu Arminia Bielefeld. Sein Debüt in der Profimannschaft feierte er am 13. August 2010 im DFB-Pokalspiel beim SSV Jahn Regensburg. Eine Woche später absolvierte er seine erste Partie in der 2. Bundesliga. Im August 2011 wechselte er zum FC Ingolstadt, wo er bis Sommer 2013 unter Vertrag ist.

Kevin Müller bleibt die Nummer eins

Kevin Müller bleibt die Nummer eins im Tor des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock. Drei Tage vor dem ersten Pflichtspiel 2013 gegen Preußen Münster (Sonnabend um 14 Uhr in der DKB-Arena) löste FCH-Coach Marc Fascher sein Luxusproblem und sprach dem 21-Jährigen sein Vertrauen aus. Nach der gestrigen Nachmittagseinheit bat der Fußball-Lehrer die drei Keeper Kevin Müller, Johannes Brinkies und Jörg Hahnel zu einem Gespräch ins Trainerzimmer.

"Wir haben drei gute Torhüter, die auf dem gleichen Niveau sind. Jetzt liegt es an Kevin und seiner Leistung", erklärte Fascher, der im Gegensatz zur Hinrunde den Torwartkampf offen halten will. Denn Müller agiert zunächst auf Bewährung. Die aktuelle Festlegung ist nicht bis zum Saisonende in Stein gemeißelt. Die Konkurrenten Hahnel und Brinkies haben im Verlauf der Rückrunde weiterhin die Möglichkeit, Müller aus dem Kasten zu verdrängen. "Alle drei haben sich im Training und in den Testspielen ordentlich präsentiert. Keiner hat mich enttäuscht. Warum sollte sich dann etwas ändern, zumal ich mich an keinen Fehler von Kevin Müller erinnern kann", begründete Fascher seine Entscheidung.

Hahnel verliert erneut einen Torwartkampf

Besonders für Routinier Jörg Hahnel (31 Jahre) ist die Entscheidung bitter. Der gebürtige Sachse zog zum wiederholten Male im Ringen um die Nummer eins den Kürzeren und findet sich auf der Reservebank wieder. Dabei zeigte er in der Hinrunde, dass auf ihn Verlass ist, wenn er gebraucht wird. Unvergessen ist "Jockels" Wahnsinnstat beim 1:0-Sieg in Bielefeld, als er kurz vor Schluss den Erfolg festhielt. Bislang absolvierte Hahnel in sieben Jahren 78 Partien für die Profi-Elf des norddeutschen Traditionsvereins.

Ebenfalls hinten anstellen muss sich zunächst Johannes Brinkies. Der 19-Jährige gilt als großes Talent und kam in dieser Spielzeit bislang auf zwei Einsätze. Allerdings warfen ihn in der Hinrunde auch ein paar Verletzungen zurück. "Das hat man ihm schon angemerkt. Aber ,Pommes’ hat sich wieder toll herangekämpft und war zuletzt richtig stark", sagte Fascher, der Hahnel und Brinkies eindeutig dazu auffordert, Müller im Training weiterhin unter Druck zusetzen.

Eine klare Festlegung bezüglich einer Nummer zwei im Hansa-Tor gebe es nicht. Das will der 44-Jährige von Woche zu Woche entscheiden. "Da wird es eine Rotation geben. Das hängt auch davon ab, welchem Torhüter wir mal etwas Spielpraxis in der zweiten Mannschaft geben wollen", sagte der Rostocker Coach.

Die Profis des FC Hansa zeigen sich fannah und verkaufen heute von 16 bis 17 Uhr auf dem Universitätsplatz in der Rostocker Innenstadt Tickets für das kommende Heimspiel der Rostocker gegen den Dritten SC Preußen Münster am Sonnabend um 14 Uhr in der DKB-Arena.

Das NDR Fernsehen überträgt am Sonnabend in einer Konferenzschaltung die Drittliga-Partien zwischen dem FC Hansa Rostock und Preußen Münster sowie zwischen dem Zweiten Karlsruher SC und Spitzenreiter VfL Osnabrück. Die Sendung des "Sportclub live" beginnt um 13.55 Uhr.

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