Hansa braucht ein Fußball-Wunder

<strong>Zuversicht sieht anders aus:</strong> Rostocks Auswechselbank - von links: Peter Schyrba, Tom Weilandt, Johannes Brinkies, Timo Perthel, Mannschaftsazrt Dr. Frank Bartell, Manager Stefan Beinlich, Torwartcoach Alexander Orginc und Co-Trainer Michael Hartmann - in der Schlussphase während des Duell mit dem FC Erzgebirge Aue (0:1). <foto>Georg Scharnweber</foto>
Zuversicht sieht anders aus: Rostocks Auswechselbank - von links: Peter Schyrba, Tom Weilandt, Johannes Brinkies, Timo Perthel, Mannschaftsazrt Dr. Frank Bartell, Manager Stefan Beinlich, Torwartcoach Alexander Orginc und Co-Trainer Michael Hartmann - in der Schlussphase während des Duell mit dem FC Erzgebirge Aue (0:1). Georg Scharnweber

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27. März 2012, 08:01 Uhr

Rostock | Sieben Spieltage sind in der 2. Fußball-Bundesliga noch zu absolvieren. Für den FC Hansa geht es bei zehn Zählern Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz nur noch um das Erreichen der Relegation gegen den Dritten der 3. Liga. Dazu müssen die Norddeutschen Alemannia Aachen (16.) und den Karlsruher SC (17.) überflügeln. Doch beim Blick auf die Restprogramme der Teams wird deutlich, dass die Ostseestädter ein Wunder benötigen, wollen sie den Absturz in die Drittklassigkeit verhindern. "Wir werden alles versuchen, um den Anschluss nicht zu verlieren. Irgendwann müssen wir auch Mal für unseren Aufwand belohnt werden und das Ganze in eine andere Richtung drehen", gibt sich FCH-Trainer Wolfgang Wolf kämpferisch.

Wie schon vor dem 2:2 beim KSC werden die Rostocker auch vor dem Duell beim TSV 1860 München ein Kurztrainingslager abhalten. Zu diesem Zweck reisen sie bereits morgen in die Bayerische Landeshauptstadt.

Doch auch die Konkurrenten versuchen alle Register zu ziehen. Aachen macht es dem FCH vor dem Heimspiel gegen Dresden gleich und geht in ein Camp. In Karlsruhe wurde sogar noch einmal der Trainer getauscht. Kauczinski übernahm von Andersen (wir berichteten). Eine ähnliche Vorgehensweise wird es in Rostock aber nicht geben. Wolfgang Wolf steht nicht zur Disposition.

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