zur Navigation springen

Bernd Hofmann in der bayerische Landeshauptstadt : Hansa beim Bundesfinanzhof

vom

Der FC Hansa hat gestern vor dem Bundesfinanzhof (BFH) in München im Streit um Steuernachzahlungen seine Position dargelegt und verteidigt. In dem Verfahren wird untersucht, ob sie ihre Geschäfte korrekt versteuerten.

svz.de von
erstellt am 15.Dez.2011 | 10:14 Uhr

Der FC Hansa hat gestern vor dem Bundesfinanzhof (BFH) in München im Streit um Steuernachzahlungen seine Position nochmals dargelegt und verteidigt. „Das war die letzte mündliche Anhörung. Jetzt gibt es eine Entscheidung“, erklärte Vereinsboss Bernd Hofmann, der sich selbst auf den Weg in die bayerische Landeshauptstadt gemacht hatte. In dem Verfahren wird untersucht, ob die Rostocker in den Jahren 1999 und 2001 ihre Geschäfte korrekt versteuerten. Betroffen sind Zahlungen für Transferentschädigungen, Provisionen an Spielervermittler sowie Ausbildungs- und Förderungsentschädigungen für Amateurspieler und Vertragsamateure. Dabei geht es vor dem BFH um eine Summe von bis zu 2,4 Millionen Euro. Tatsächlich ist der Betrag aber noch wesentlich höher, da Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer und Zinsen mit einberechnet werden müssen. Das Volumen beläuft sich so insgesamt auf rund 4,3 Millionen Euro. „Jede Partei hat ihre Argumente dargelegt. Eine Tendenz war bei den Richtern nicht zu erkennen“, so Hofmann, der in den kommenden Wochen mit einem schriftlichen Urteilsspruch rechnet.

Die Rostocker haben für den Fall eines negativen Ausgangs bereits Rückstellungen gebildet und die Summe im vergangenen Jahr in ihrer Bilanz verbucht, dennoch würde eine solche Forderung keine unerhebliche Gefahr für den Fortbestand des Vereins darstellen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen