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17. Dezember 2017 | 05:35 Uhr

Güstrow mit Punktlandung

vom

svz.de von
erstellt am 12.Sep.2010 | 05:28 Uhr

Güstrow | Nach dem 47:40- Heimsieg vor 1100 Zuschauern gegen den AC Landshut schaffte der MC Güstrow beim Abschlussrennen der Vorrunde in der Speedway-Bundesliga mit einer Punktlandung exakt die Punktzahl die zum umjubelten Einzug in das Finale der deutschen Mannschaftsmeisterschaft reicht. Die 40 Punkte, bei benötigten 36 reichten gleichfalls für die Bayern, um in den beiden Finalläufen, am 19. September in Güstrow sowie am 3. Oktober in Landshut, den Titel vom Vorjahr zu verteidigen.

Die Vereinsführung des ST Wolfslake, das wie in den zwei Jahren zuvor eine starke Bundesligasaison fuhr, musste in Güstrow tatenlos zusehen, wie ihnen die schon fast sichere Finalteilnahme entglitt.

Der MC Güstrow behauptete gegen Landshut vom ersten Lauf beginnend bis zum abschließenden 14. Lauf die Führung. Aus einer geschlossenen Teamleistung ragte der U21-Junior Marcel Helfer (10 LP) noch heraus.

Bei seinem Sieg im dritten Lauf des Tages vor Martin Smolinski erhielt er tosenden Beifall von den Fans. Solide war die Leistung der Profis im Güstrower Team, denn die Punkte des Briten Scott Nicholls (11), von Kevin Wölbert (10) und des Tschechen Matej Kus (12) waren wichtig zum Erreichen der Tageszielstellung. Die Finalqualifikation beider Teams stand schon vor dem abschließenden 14. Lauf der Punktbesten fest. Insofern war der 5:1-Sieg von Smolinski und Gapinski vom AC Landshut gegen Nicholls sowie Wölbert vom MC Güstrow nur noch von Bedeutung für den ersten Platz nach der Bundesligavorrunde.

Landshut hat nunmehr das Heimrecht am 3. Oktober, einem Termin, der bei den Fans in Mecklenburg-Vorpommern, wegen des "Pardubice-Wochenendes" nicht sonderlich populär ist. Bei den Gästen erreichten der Pole Tomasz Gapinski (18, davon +3 aus einem Joker-Einsatz) sowie Martin Smolinski (14) den Großteil der Punkte. Pech hatten die Bayern, dass Przemyslaw Pawlicki nach einem Sturz bei seinem dritten Lauf nicht eingesetzt werden konnte.

Martin Smolinski wurde zum Buhmann der Fans, als er nach dem Abbruch des achten Laufes in Folge eines Sturzes, bewusst Kevin Wölbert in die Maschine fuhr. Während Wölbert als Abbruchverursacher in der vierten Runde vom Schiedsrichter disqualifiziert wurde und ohne Punkte blieb, kam Smolinski mit einer Disziplinarstrafe von 100 Euro davon. Unschön war die Szene, als Smolinski nach Abschluss der Veranstaltung noch provokant Ehrenrunden fuhr und von einigen Zuschauern mit Plastebechern beworfen wurde.

Bei der Siegerehrung stellten der Kapitän Kevin Wölbert und der Teamchef Thomas Koch übereinstimmend fest: "Jetzt werden wir alles dafür tun, dass der MC Güs trow deutscher Meister wird."

Im Rahmenprogramm der B-Lizenz gab es einen Finalsieg des Niederländers Henkie Koonstra vor Dennis Helfer aus Landshut sowie dem Wagenfelder Kai Dorenkamp.

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