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Sportticker

22. August 2017 | 07:15 Uhr

Gold für Wächter

vom

Sankt Petersburg/Schwerin | Gelungener Auftakt für die deutschen Bahnradfahrer bei der U23-EM in St. Petersburg. Im Teamsprint gab es am Sonnabend Gold. Tobias Wächter (Schwerin), Philipp Thiele (Cottbus) und Joachim Eilers (Chemnitz) setzte sich im Finale in 44,946 Sekunden mit deutlichem Vorsprung gegen Russland (45,650) durch. Der Schweriner brachte das Trio mit der besten Anfahrzeit gleich in Schwung. Jedoch liegt für den 22-jährigen Wächter und seinem Heimtrainer Ronald Grimm ein kleiner Wermutstropfen auf dem EM-Gold. "Wir wollen bei der EM eine Medaille im Teamsprint", hatte Wächter noch vor dem letzten Lehrgang in Berlin gesagt. Damals allerdings ging der 22-Jährige vom Track Cycling Team Mecklenburg-Vorpommern noch davon aus, dass er den Teamsprint mit seinem Schweriner Kollegen Marc Schröder und Eilers fahren wird. Doch Bundestrainer Detlef Uibel (Cottbus) besetzte kurzfristig sein Trio noch um. So kam anstelle des 19-jährigen Schröder der Cottbuser Thiele zum Einsatz. In Berlin hatten sie alle noch einmal getestet. Wächter war für Thiele der Anfahrer, Eric Balzer für Schröder. "Marc und Thiele fuhren die gleiche Zeit. Tobi ist aber vier Zehntelsekunden schneller angefahren... Aber das war von Uibel so gewollt", ist Grimm immer noch sauer über die Entscheidung, dass sein zweiter Schützling nicht wie zuvor abgesprochen im Teamsprint dabei war. Schröder startet am Mittwoch aber im Keirin. Wächter musste gestern schon wieder im Sprint ran. Die 200-m-Qualifikation gewann der EM-Dritte des Vorjahres und kämpfte sich bis in Halbfinale vor. Dort trifft er heute auf den Griechen Zafeirios Volikakis. Das zweite Halbfinale bestreitet Thiele gegen den Briten Peter Mitchell.

Silber gab es zudem für Eilers im 1000-m-Zeitfahren wie für den Bahnvierer mit Johannes Kahra (Cottbus), Lucas Liß (Bergkamen), Theo Reinhardt (Berlin) und Jacob Steigmiller (Ummendorf) Silber.

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erstellt am 12.Sep.2010 | 05:30 Uhr

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