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Schweriner Volleyballerinnen wieder auf Kurs : Gewinnermentalität zurück

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Diesmal drehten die Volleyballerinnen des Schweriner SC den Spieß um und haben mit dem morgigen Heimvorteil um 19 Uhr im entscheidenden Spiel im Play-off-Viertelfinale gegen den SC Potsdam alle Trümpfe in der Hand.

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erstellt am 09.Apr.2013 | 12:28 Uhr

Schwerin | Diesmal drehten die Volleyballerinnen des Schweriner SC den Spieß um und haben mit dem morgigen Heimvorteil um 19 Uhr im entscheidenden dritten Spiel im Play-off-Viertelfinale gegen den SC Potsdam alle Trümpfe in der Hand. "Zum Glück war es ein Sieg für uns", meinte SSC-Trainer Teun Buijs gestern Mittag, als er eine Nacht über die an Spannung kaum zu überbietende zweite Partie gegen den SC Potsdam geschlafen hatte. Am Sonntagabend waren seine Spielerinnen im alles entscheidenden Tiebreak hellwach. "So wie im vergangenen Jahr kommt die Gewinnermentalität wieder zurück", ist der Niederländer überzeugt.

Er erinnert da gern an das Viertelfinale vor Jahresfrist gegen den VfB Suhl. Da spielte man zwar noch einen anderen Modus, aber nach der 2:3-Niederlage in Thüringen und dem 0:2-Satzrückstand hier in Schwerin, drehten seine Schützlinge die Partie und gewannen den anschließenden Golden Set. Mit absoluter Nervenstärke und Volleyball auf höchstem Niveau zogen sie damals noch ins Halbfinale ein.

Am Sonntag in Potsdam nahm das ähnliche Züge an. "Nach zwei ersten guten Sätzen, als wir mit viel Energie gewonnen hatten, hatten wir speziell im dritten Schwierigkeiten. Potsdam ist eine Mannschaft mit viel Potenzial. Aber im vierten Satz hatten wir unsere Möglichkeiten." Nur eben noch nicht genutzt. Das holten die SSC-Damen im einem fulminanten Tiebreak nach. Mit einer unglaublichen Aggressivität wie Phönix aus der Asche zeigten sie, wer diese Partie unbedingt gewinnen wollte.

"Wir kommen wieder in den Spielrhythmus. Es wird immer besser", so Buijs, der seinem Team gestern einen Ruhetag verordnete. "Die Mädels machen ein bisschen Physio und Reha. Sie sollen die Köpfe für Mittwoch frei bekommen." Er hingegen beschäftigte sich gestern mit eingehender Videoanalyse des Sonntagsspiels. Diese wird er der Mannschaft heute Nachmittag präsentieren. Heute will er zudem in der Annahme noch eine Übungseinheit einlegen, und "schauen, dass wir überall besser werden". Und dann soll alles für den großen Showdown morgen in der Arena bereit sein. "Da ist Gameday, dann geht es voll zur Sache." Und er weiß, dass Potsdam rein gar nichts zu verlieren hat. Sie werden wie in den beiden ersten Partien genauso wie seine Spielerinnen wieder um jeden Ball kämpfen und Schwerstarbeit in der Feldabwehr mit langen Ballwechseln leisten. "Aber das ist ja auch das Interessante am Frauen-Volleyball", meint der Niederländer.

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