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FC Hansa Rostock : Gesperrter Kapitän Pelzer erwartet drei Punkte

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Die Kogge ohne Skipper: Hansa Rostock muss am Sonntag im Heimspiel gegen den MSV Duisburg ohne Kapitän und Leitwolf Sebastian Pelzer auskommen. Die Aufgabe für das Team formulierte er aber eindeutig.

svz.de von
erstellt am 08.Feb.2012 | 08:48 Uhr

Rostock | Die Kogge ohne Skipper: Fußball-Zweitligist Hansa Rostock muss am Sonntag im Heimspiel gegen den MSV Duisburg ohne Kapitän und Leitwolf Sebastian Pelzer auskommen. Der 31-Jährige erhielt beim 1:2 in Bochum die fünfte gelbe Karte und ist gesperrt. "Es war ja klar, dass es irgendwann dazu kommen würde. Es ist nur ärgerlich, dass es so schnell passiert ist", erklärte der Spielführer und verrät, dass er im Duell mit dem VfL ein mögliches Aussetzen nicht im Kopf hatte: "Ich gebe auf dem Feld immer Vollgas. Da denke ich ganz bestimmt nicht an irgendwelche Karten. Ich kann in einem Zweikampf ja nicht einfach zurückziehen."

Für einen Vollblutkicker wie Pelzer wird das Zuschauen aber keinesfalls leicht. "Ich kann zwar mitfiebern, aber auf dem Platz nicht eingreifen. Das ist zehnmal schlimmer als sonst", so der Rostocker.

Zuletzt musste er wegen einer Gelb-Sperre in der vergangenen Saison beim 2:0-Heimerfolg gegen Werder Bremen II zugucken. "Pelle" erinnert sich: "Da habe ich oben auf der Tribüne gesessen. Das ging gar nicht. Wo ich diesmal sein werde, das weiß ich noch nicht. Ich entscheide mich erst kurzfristig."

Bis dahin will er im Training wie immer an seine Grenzen gehen und die Mitspieler fordern. "Ich trainiere normal wie immer. Außerdem geht es nicht um mich sondern darum, dass die Mannschaft gewinnt. Ich werde jetzt nichts ändern, bloß weil ich gesperrt bin", sagt der Linksverteidiger für dessen Vertretung Michael Blum und Timo Perthel in Frage kommen.

Die Aufgabe fürs Team gegen Duisburg formuliert Kapitän Pelzer eindeutig: "Es ist ein wichtiges Spiel gegen einen Mitkonkurrenten. Ich erwarte drei Punkte für uns."

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