zur Navigation springen

Ehemaliger Rostocker Marcel Schied : "Für Jockel tut es mir leid"

vom

Ausgenommen von drei Unterbrechungen kickte Marcel Schied von 1999 bis 2012 für den FC Hansa. Mit seinem aktuellen Club Holstein Kiel kehrte der Angreifer nun in die DKB-Arena zurück. Pfiffe von den Rängen gab es nicht.

svz.de von
erstellt am 22.Jul.2013 | 07:17 Uhr

Rostock | Ausgenommen von zwei kurzen sowie einer längeren Unterbrechung - Januar 2008 bis Juni 2009 - kickte Marcel Schied als Jugendlicher sowie Profi insgesamt von 1999 bis 2012 für den FC Hansa in der ersten, zweiten und dritten Liga. Aber erst mit seinem aktuellen Club Holstein Kiel kehrte der Angreifer nun das erste Mal in die DKB-Arena zurück. Pfiffe von den Rängen gab es für den sympathischen Angreifer aber nicht. "Für mich hat es keinen Unterschied gemacht auf welcher Seite ich auflaufe. Ich habe es sehr genossen nach Rostock zu kommen. Es war schön mal wieder hierzusein", sagt "Schiedi", der beim FCH den Sprung zum Profis schaffte.

Zweimal mit Hansa aufgestiegen

Im Sommer 2012 musste sich der 29-Jährige dann schweren Herzens von Rostock verabschieden, war in der damaligen Truppe von Trainer Wolfgang Wolf kein Platz mehr für den unermüdlichen Kämpfer. Es folgte der Wechsel nach Kiel. Dort blüht Schied auf und war mit 19 Saisontoren ein Garant für den Aufstieg in die 3. Liga - und damit den Weg zur nach Rostock. "Wir wollten hier einen Punkt mitnehmen. Daher sind wir mit dem 0:0 zufrieden. Hätten wir das nötige Quentchen Glück auf unserer Seite gehabt, wären sogar drei Punkte möglich gewesen. Aber so ist es schon okay", erklärt der Kicker, der mit Hansa schon in die 1. (2006/07) sowie 2. Bundesliga (2010/11) aufgestiegen ist.

Gewohnt einsatzstark ging der gebürtieg Weißenfelser (Sachsen-Anhalt) auch gegen seine alte Liebe zur Sache. Auch in der Szene, die zum Platzverweis für Hansa-Keeper Jörg Hahnel führte, war der quirlige Stürmer beteiligt. "Für ,Jockel’ tut es mir Leid. Für ihn ist es das Schlimmste, was passieren konnte", sagte Marcel Schied, der seinem ehemaligen Teamkollegen nicht vom Platz gestellt hätte: "Ich schieße ihn aus drei Metern an. Wo soll er hin. Ich kann nicht mal sagen, ob er den ball wirklich an die Hand bekommen hat. Ich hätte die rote Karte nicht gegeben und hoffe, dass er nur eine Woche aussetzen muss. Am meisten habe ich mich geärgert, dass ich nicht an ihm vorbeigelaufen bin."

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen