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Trainingslager des FC Hansa Rostock in Binz : Fortschritte zu erkennen

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Als die Profis des FC Hansa gestern vor ihrem Hotel "Vier Jahreszeiten" in den Mannschaftsbus stiegen und die Heimreise antraten, blickte Hotelmanager Gunter Preussker ausschließlich in zufriedene Gesichter.

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erstellt am 05.Jul.2013 | 08:12 Uhr

Binz | Als die Profis des FC Hansa gestern Nachmittag vor ihrem Hotel "Vier Jahreszeiten" in den Mannschaftsbus stiegen und die Heimreise antraten, blickte Hotelmanager Gunter Preussker ausschließlich in zufriedene Gesichter. "Ich denke, die vier Tage haben allen gefallen. Ich hoffe, dass Hansa im nächsten Jahr wieder zu uns nach Binz kommt, und sei es nur zu einem Testspiel. Dieses könnten wir dann auch langfristiger planen", sagte der Hotelier.

Anschließend umarmte er zum Abschied Andreas Bergmann, seinen alten Kumpel aus Hamburger Zeiten, und wünschte ihm für die neue Saison alles Gute.

Der Trainer selbst zeigte sich ebenfalls angetan vom Kurz-Trip auf die Insel Rügen. "Das war ein intensives Trainingslager mit sehr guten Bedingungen. Die Jungs sind leistungswillig, haben sehr aufmerksam und sehr gut mitgearbeitet", lobte der 54-Jährige.

"Das ist jetzt schon eine andere Qualität"

Obwohl zwischen der ersten Einheit am Dienstagnachmittag und der achten am Freitagmorgen nur wenige Tage lagen, hat der Coach bereits erste Fortschritte im Zusammenspiel seiner neu formierten Truppe ausgemacht. "Sie haben es ja gesehen. Das ist jetzt schon eine andere Qualität an Freilaufverhalten und an Passsicherheit." Gleichwohl ist Bergmann kein Typ, der sich schnell zufrieden gibt. Im Gegenteil, er sieht in allen fußballerischen Bereichen seines Teams noch Reserven. "Eigentlich können wir nirgendwo einen Haken hinter machen. Bislang lag der Schwerpunkt im konditionellen Bereich. Wir können aber mannschaftstaktisch noch viel klarer und geordneter arbeiten und dabei trotzdem eine hohe Flexibilität behalten. Gleichzeitig müssen wir an Aggressivität zulegen", zählte Bergmann die Defizite auf, die auch beim 6:0-Testspielsieg gegen den 1. FC Binz zutage traten.

In der Kapitänsfrage wird noch beraten

Diese könnten jedoch nur nach und nach sowie innerhalb des Wettkampfes abgestellt werden. "Das kann nur in den Punktspielen selbst passieren. Wir werden noch einige Wochen brauchen, bis wir da sind, wo ich hin will. Wir benötigen Geduld", unterstrich der Trainer.

Ehe es zum Punktspielstart am 21. Juli daheim gegen Holstein Kiel ernst wird, haben seine Spieler die Möglichkeit, sich anzubieten und innerhalb des 23er-Kaders einen Stammplatz zu erkämpfen. Bergmann: "Nur wenn jeder Einzelne sich weiterentwickelt und dafür etwas tut, wird sich auch die Mannschaft weiterent wickeln."

Offen ließ der Coach, wer den neuen FC Hansa künftig als Kapitän aufs Feld führen wird. "Wir werden noch mal die Köpfe zusammenstecken und dann gemeinsam entscheiden."

Rückennummern für die Neuzugänge vergeben

An die Neuzugänge wurden die Rückennummern fest vergeben. Torhüter Fabian Künnemann trägt die 20 auf dem Trikot. Die Feldspieler sind künftig wie folgt zu erkennen: Steven Ruprecht 3, Shervin Radjabali-Fardi 7, David Blacha 8, Julian Jakobs 9, Milorad Pekovic 13, Sascha Schünemann 19, Halil Savran 21 sowie Robin Krauße 23.

Halt beim Mitarbeiterfest in Körkwitz auf dem Darß

Gestern Nachmittag legte der Hansa-Tross auf dem Rückweg nach Rostock einen Zwischenstopp in Körkwitz/Darß ein. In Körks Strandarena ließ sich die Mannschaft beim Mitarbeiterfest des FC Hansa blicken. „Das ist auch unser Anliegen, dass wir intern näher zusammenrücken“, sagte Sportvorstand Uwe Vester. Ob sich ein Hansa-Spieler auch im Wasserskifahren probierte, ist nicht bekannt.

Heute in Malchow gegen FC Vestsjælland

Heute bestreitet der FC Hansa ein weiteres Testspiel. Im Malchower Waldstadion empfängt der Drittligist ab 15 Uhr den dänischen Erstliga-Aufsteiger FC Vestsjælland. „Ich werde wieder viel durchwechseln und auch den jungen Spielern eine Chance geben. Dann können sie zeigen, ob sie auch gegen einen hochklassigen Kontrahenten bestehen können“, sagte Trainer Andreas Bergmann.

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