FC Hansa Rostock : Fascher: "Das war ein Satz mit X"

<strong>Hansa-Trainer Marc Fascher</strong> (vorne) war nach der mäßigen Leistung seines Teams beim 1:1 im Test beim Malchower SV sichtlich angefressen. Uwe Vester, Vorstand Sport des FC Hansa, nahm das Remis gelassener hin. <foto>Georg Scharnweber</foto>
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Hansa-Trainer Marc Fascher (vorne) war nach der mäßigen Leistung seines Teams beim 1:1 im Test beim Malchower SV sichtlich angefressen. Uwe Vester, Vorstand Sport des FC Hansa, nahm das Remis gelassener hin. Georg Scharnweber

Beim FC Hansa Rostock steckt noch eine Menge Sand im Getriebe. Bei dem dürftigen 1:1 im Vorbereitungsspiel am Mittwoch beim Oberligisten Malchower SV, war Trainer Fascher mit seiner Truppe überhaupt nicht zufrieden.

svz.de von
17. Januar 2013, 06:50 Uhr

Rostock | Rund anderthalb Wochen vor dem Start in die Frühjahrsrunde mit dem Heimspiel gegen Preußen Münster (26. Januar) steckt noch eine Menge Sand im Getriebe des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock. Trainer Marc Fascher war mit den Darbietungen seiner Kicker beim 1:1 im Test beim Oberligisten Malchower SV überhaupt nicht zufrieden. "Das war ein Satz mit X, nämlich rein gar nix", sagt der 44-Jährige, der vor allem die mangelnde Bereitschaft seiner Truppe kritisierte. "Bei solchen Partien kommt dann meistens alles zusammen. Sicherlich war der Platz nicht gut, und es glich eher einem Schlittschuhlaufen. Zudem trifft man auf einen Gegner, der nur hinten drin steht. Und wenn man eben nicht die richtige Einstellung mitbringt, dann kommt so etwas dabei heraus. Einige Spieler haben sich mit ihrer Leistung sicherlich keinen Gefallen getan. Es war keinesfalls ein gelungener Auftritt", so der Fußball-Lehrer. Des Weiteren brachte ihn noch etwas auf die Palme. "Wenn man aber schon in solch einem Spiel mit 1:0 in Führung geht, muss man die Partie auch nach Hause bringen. Dann hätte niemand etwas gesagt. Doch das man noch den Ausgleich kassiert, ist schon dilettantisch", schimpft Fascher.

Sich quälen und kämpfen kann man auch auf Kunstrasen

"Quälen, beißen und über den toten Punkt hinausgehen, das brauchst du dafür - um erfolgreich Fußball zu spielen", sagte der Hansa-Trainer Anfang der Woche im Abschlussinterview des Trainingslagers im türkischen Belek. Doch davon war in Malchow nichts zu sehen. "Sicherlich steckt die Mannschaft nach den ganzen Anstrengungen der Vorbereitung jetzt in einem kleinen Loch, was völlig normal ist. Aber kämpfen kann man auch auf solch einem Platz", so der Chefcoach, der morgen 13 Uhr im abschließenden Testspiel gegen den schwedischen Erstliga-Aufsteiger Östers IF eine deutliche Leistungssteigerung in Sachen Einstellung und Kampfbereitschaft erwartet. "Wenn man sich das Geläuf so anschaut, braucht man keinen Klassiker erwarten. Da geht es vielmehr um das einfache Fußball-Abc", erklärt der Rostocker beim Blick auf die schneebedeckte Fläche im Volksstadion. Wie die Nordostdeutschen den Platz herrichten, steht noch nicht fest. "Zuletzt wurde unser Trainingsplatz gewalzt. Das hat mir nicht so gut gefallen. Der ist dadurch sehr glatt geworden. Mal gucken, was wir machen."

Uwe Vester, Vorstand Sport des FCH, sind die Ergebnisse in den Testpartien im Übrigen vollkommen egal: "Wichtig ist der 26. Januar. Wenn wir da eine Siegesserie starten, können wir meinetwegen jedes Vorbereitungsspiel mit 0:5 verlieren."

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