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"Es macht Sinn, sich irgendwann klar zu bekennen"

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erstellt am 10.Okt.2012 | 09:51 Uhr

Rostock | Der Hamburger, jetzt in Warnemünde wohnhafte Marc Fascher hat in Rostock vom ersten Moment an Leidenschaft ins Spiel gebracht. "Ich bin ein Fußballverrückter, ich brenne wie eine Fackel", gab er an seinem ersten Arbeitstag bekannt. Und dass er dazu beitragen wolle, dass "dieser geile Verein so schnell wie möglich wieder in die positive Spur kommt".

Am 5. September wurde Fascher als neuer Cheftrainer des FC Hansa vorgestellt. Gut einen Monat und vier Siege aus fünf Spielen später stand der 44-Jährige gestern Abend bei der NNN-Talkrunde im Autohaus Ferdinand Schultz Nachfolger im Osthafen exklusiv Rede und Antwort.

Natürlich ging es da auch um aktuelle Fragen, so zum Beispiel den nicht nur verletzungsbedingten Vielfach-Wechsel auf der Torwartposition in der jüngeren Vergangenheit. Hier kündigte der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann an, über kurz oder lang eine Entscheidung treffen zu wollen: "Wir haben drei gute Torhüter, denen ich vertraue. Ich lasse das jetzt erst mal sacken, nehme mir die Zeit, bevor ich etwas verkünde. Aber es macht Sinn, sich irgendwann klar zu bekennen."

Er sei ein Typ, der es ruhig, bescheiden, sachlich angehe, der handele statt zu labern ("Große Sprüche werden dir eh um die Ohren gehauen"). Dies war dem Coach ebenso zu entlocken wie sein "Glaube, dass es einen Fußball-Gott gibt, der den Fleißigen am Ende des Tages belohnt".

Als "Verstärkung" hatte Fascher den Vorstand Sport des Vereins, Juri Schlünz, dabei. Dieser ging für seine eigentlich eher ruhige Art erstaunlich aus sich heraus, musste letztlich mehr Fragen beantworten als der Trainer, plauderte sogar aus dem Nähkästchen: "Nachdem sich auch Johannes Brinkies verletzte, bekam ich gleich am Montag fünf Angebote. Da riefen Berater an und offerierten Torhüter, die waren alle groß und gut und konnten auch Flanken fangen, aber die hatten alle keinen Verein. Da habe ich dieses Geschäft mal wieder richtig kennengelernt."

Schlünz brachte u. a. seine Hoffnung auf klare Strukturen im Verein über einen längeren Zeitraum zum Ausdruck und "dass auch mal ein Trainer fünf, sechs Jahre beim FC Hansa bleibt".

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