zur Navigation springen

FC Hansa Rostock : Es gab keinen Grund, den Torhüter zu wechseln

vom

Kevin Müller setzte sich im Duell mit Herausforderer Jörg Hahnel durch und bleibt die Nummer eins im Hansa Tor. Trainer Wolfgang Wolf überließ dabei die Entscheidung dem Torwarttrainer.

svz.de von
erstellt am 30.Jan.2012 | 10:45 Uhr

Rostock | Kevin Müller setzte sich im Duell mit Herausforderer Jörg Hahnel durch und bleibt die Nummer eins im Tor des Fußball-Zweitligisten FC Hansa Rostock. Trainer Wolfgang Wolf verkündete seinen Entschluss am Sonnabend in der Mannschaftssitzung vor der Partie gegen den dänischen Zweitligisten FC Vestsjælland (2:1).

"Beide Keeper haben sich keine Blöße gegeben. Jörgs Pech war vielleicht auch, dass er sich in seinen Einsätzen in den Testspielen nicht großartig auszeichnen konnte. Für mich war es völlig offen. Ich überließ die Entscheidung dann unserem Torwarttrainer. ,Alex’ Ogrinc hat gesagt, dass Kevin keine große Fehler gemacht habe und es daher auch keinen Grund gebe, zu wechseln", erklärte Wolf.

Während Jörg Hahnel dementsprechend enttäuscht war, freute sich Kevin Müller natürlich, dass er sich im dritten Duell zum zweiten Mal durchsetzen konnte. "Jetzt möchte ich mit guten Leistungen das Vertrauen des Trainers bestätigen", so der 20-Jährige, dem klar ist, dass er sich nicht zurücklehnen darf: "Die Konkurrenz ist da. Nicht nur ,Jockel’, auch ,Pommes’ (Keeper Nummer drei Johannes Brinkies - d. Red.) macht Druck. Aber das ist auch gut so, denn dann fordern wir uns gegenseitig."

Der Vergleich mit Vestsjælland begann zum Leidwesen von Müller äußerst ungünstig, wurde er doch vom eigenen Mann überwunden. "Ich hatte mir den Ball von Peter Schyrba vom Einwurf geholt und zu Stephan Gusche gespielt. Der ließ ihn prallen, nur leider ins eigene Tor. Ich wusste im ersten Moment gar nicht, was ich machen oder wo ich hinschauen sollte. Ich konnte es gar nicht glauben. Aber wichtig ist, dass wir trotzdem zu unserer Leistung fanden und die Partie drehen konnten. Wir haben zu Stephan schon gesagt, lieber im letzten Test als beim VfL Bochum", beschrieb der Schlussmann die kuriose Szene der Generalprobe.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen