Heißes Ostderby an der Saale : Erstmals seit 22 Jahren zum Halleschen FC

 <fettakgl>Arm in Arm</fettakgl> ist Hansa-Kapitän Sebastian Pelzer  mit Trainer Marc Fascher nach dem 1:0 vom Mittwochabend  im Nachholspiel gegen Wacker Burghausen. <foto> Andy Bünning</foto>
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Arm in Arm ist Hansa-Kapitän Sebastian Pelzer mit Trainer Marc Fascher nach dem 1:0 vom Mittwochabend im Nachholspiel gegen Wacker Burghausen. Andy Bünning

Nach fast 22 Jahren Pause kommt es am Sonntag im Kurt-Wabbel-Stadion mal wieder zu einem Duell Hallescher FC gegen den FC Hansa Rostock. Der heutige Erdgas-Sportpark ist mit 12.500 Besuchern restlos ausverkauft.

svz.de von
08. März 2013, 10:13 Uhr

Rostock | Nach fast 22 Jahren Pause kommt es morgen ab 14 Uhr im Kurt-Wabbel-Stadion mal wieder zu einem Duell Hallescher FC gegen den FC Hansa Rostock. Verfolgten damals 6500 Zuschauer das 1:1 - für den FCH traf Henri Fuchs zum 1:0 - zwischen beiden Clubs, so ist der heutige Erdgas-Sportpark (2010/11 modernisiert) mit 12 500 Besuchern restlos ausverkauft. "Es werden rund 1250 Hansa-Fans erwartet", sagte Marit Scholz von der Presseabteilung der der Norddeutschen.

Die Rostocker freuen sich auf den Auftritt an der Saale. "Es ist ein enges Stadion mit einer guten Atmosphäre. Das sind doch genau die Spiele, weshalb wir alle gerne Fußball spielen", erklärte FCH-Kapitän Sebastian Pelzer.

Hansa-Trainer Marc Fascher erwartet einen "sportlichen Hexenkessel. Halle ist absolut im Aufwind. Es wird ein heißes Ostderby, in dem sicher die Fetzen fliegen werden. Darauf müssen wir uns einstellen".

Die Gastgeber kamen nach der Winterpause gut aus den Startlöchern, holten vier Siege aus sechs Partien und zogen in der Tabelle an den Ostseestädtern vorbei. Durch den 1:0-Erfolg am Mittwoch im Nachholspiel gegen Burghausen ist der FCH jedoch in Schlagdistanz und könnte mit einem Dreier am Kontrahenten vorbeiziehen. "Wir wollen unbedingt auf dem richtigen Pfad bleiben und in Halle punkten. Ob es dann unbedingt drei Zähler werden, müssen wir sehen. Aber wir gehen natürlich in diese Partie, um sie zu gewinnen", so der Fußball-Lehrer.

Im defensiven Mittelfeld dürfte erneut Ken Leemans abräumen. Der Belgier avancierte mit seinem Kopfballtor zum Matchwinner gegen Burghausen und tankte dabei gehörig Selbstvertrauen: "Es war ein sehr gutes Gefühl für mich, zumal ich zuvor in Chemnitz einen Handelfmeter verursachte und wir dadurch verloren."

Der 30-Jährige will nun im Kurt-Wabbel-Stadion nachlegen. "Wir wollen jetzt eine kleine Erfolgsserie starten. Es ist ein Ostderby, und wir müssen vielleicht noch eine Schippe drauflegen. Aber wenn wir an die ersten Hälfte gegen Burghausen anknüpfen, dann nehmen wir noch etwas mit nach Hause", ist sich Leemans sicher.

"Das oberste Gebot ist aber, dass wir hinten zu null spielen und vorne etwas kaltschnäuziger auftreten", gibt Coach Fascher die Marschroute vor.

Wiedersehen mit Ziegenbein

Im Kader des Halleschen FC steht auch zwei ehemalige Rostocker. Björn Ziegenbein absolvierte 49 Partien (15 Tore, neun Vorlagen) für den FCH und war maßgeblich am Zweitliga-Aufstieg 2011 beteiligt. "Wir haben immer noch Kontakt, aber in den 90 Minuten wird der ruhen", so Hansa-Spielführer Sebastian Pelzer.

HFC-Kapitän Maik Wagefeld spielte 2006/07 nur eine Nebenrolle in Rostock (elf Einsätze).

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