Empor will Minden die Party vermasseln

Empor-Trainer Norbert Henke und Kreso Ivankovic HC Empor Rostock. Foto: Georg Scharnweber
Empor-Trainer Norbert Henke und Kreso Ivankovic HC Empor Rostock. Foto: Georg Scharnweber

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27. April 2012, 09:33 Uhr

Rostock | Der HC Empor Rostock tritt heute um 19.30 Uhr beim TSV GWD (Grün-Weiß Dankersen) Minden an. Der ist zwar Spitzenreiter der 2. Handball-Bundesliga, jedoch auch auf eigenem Parkett nicht unverwundbar. Bietigheim (37:35) und Hamm (32:26) holten in der Kampa-Halle beide Punkte.

Allerdings kann der Kontrahent just heute den Aufstieg in die 1. Liga perfekt machen. Sechs Spiele liegen noch vor dem Team von Trainer Ulf Schefvert. Bei zwölf Punkten Vorsprung auf Platz vier können die Niedersachsen, sofern sie gewinnen oder sogar nur unentschieden spielen, die Sektkorken knallen lassen. "Eine Feier, wir nennen es Frühlingsfest, ist jedenfalls geplant", verrät Anke Brinkmann von der GWD-Geschäftsstelle.

Für Rostocks Coach Norbert Henke ist sein Team "Außenseiter mit Ambitionen, den Tabellenführer ein wenig zu ärgern". Das wäre schon fast im Hinspiel gelungen. Trotz mehrmaliger Vier-Tore-Führung und einem 25:24 noch drei Minuten vor Schluss musste Empor noch eine 26:27-Niederlage hinnehmen.

Damals hatte der HCE den schwedischen Nationalspieler Dalibor Doder (nur ein Tor) und Aljoscha Schmidt (3/1) im Griff. Beide sind mit 209 bzw. 203 Treffern die gefährlichsten Mindener. Doder führt zudem geschickt Regie. Überhaupt ist GWD von allen Positionen gefährlich. "Die haben auch eine schnelle erste und zweite Welle", weiß Jens Dethloff. Über Schmidt und sein Pendant auf Rechtsaußen, Aleksandar Svitlica, geht so richtig die Post ab.

Trotzdem wollen die Männer von der Küste nichts unversucht lassen, dem Kontrahenten die Party zu vermasseln. Jens Dethloff: "Wir fahren nach Minden, um dort zu gewinnen." Der tadellose Kämpfer im Empor-Team weiß: "Dafür müssen wir in der Defensive besser stehen und vorn die Chancen reinmachen."

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