Empor treibt die Planungen voran

<strong>Im Torhüter-Dreikampf </strong>bei Empor  liegt Oliver Schröder (l.) derzeit knapp hinter Jan Kominek (r.) und Robert Wetzel. <fotos>Scharnweber</fotos>
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Im Torhüter-Dreikampf bei Empor liegt Oliver Schröder (l.) derzeit knapp hinter Jan Kominek (r.) und Robert Wetzel. Scharnweber

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21. Januar 2013, 09:47 Uhr

Rostock | Handball-Zweitligist HC Empor treibt seine Planungen für die Rückrunde weiter voran. "Wir wollen Voraussetzungen schaffen, damit Trainer Dr. Rastislav Trtik personell gut aufgestellt in die entscheidenden Spiele um den Klassenerhalt gehen und zugleich frühzeitig das kadermäßige Grundkonzept für die Saison 2013/14 legen kann", sagt Vereinsvorsitzender Jens Gienapp.

Trtik hatte zuvor mehrfach das zu

geringe ihm zur Verfügung stehende Spielermaterial bemängelt. Langfristige Verletzungen (Ivankovic, Langhans) trugen ein Übriges dazu bei, dass die Rostocker wirklich aus dem letzten Loch pfeifen. Mit 13 Vertragsspielern ging der HCE in die Saison. Auf den Ausfall von Kreso Ivankovic wurde inzwischen mit der Verpflichtung von Roman Becvar reagiert. Zudem verpflichtete der Club vom insolventen SV Post Schwerin Robert Wetzel als dritten Torhüter neben Jan Kominek und Oliver Schröder. Ein Kreisläufer soll das Aufgebot der Rostocker komplett machen.

Gienapp: "Oliver Schröder ist keinesfalls weg vom Fenster"

Ginge es nach Trtik, soll das jedoch nicht das Ende der Fahnenstange sein, um allen Eventualitäten vorzubeugen. Dagegen stehen allerdings finanzielle Zwänge.

Mit 15 oder mehr unter Vertrag stehenden Aktiven ergibt sich auch ein anderes Problem: Paragraph 4 der Handball-Regeln schreibt vor, dass maximal 14 Akteure in das Protokoll eingetragen werden können.

"Unser Coach hat sich entschieden, mit zwei Schlussleuten und zwölf Feldspielern in die restlichen Partien zu gehen. Die maximale Ausnutzung der Feldkapazität dient neben dem Mehr an Erholungsphasen auch einer optimalen Reaktion auf die jeweilige taktische Marschroute der Kontrahenten", so Jens Gienapp.

Im Torhüterbereich zeichnet sich momentan ein Zweikampf um die Nummer eins zwischen Jan Kominek und Robert Wetzel ab. Oliver Schröder liegt knapp dahinter - ein ähnlicher Dreikampf wie bei den Fußballern des FC Hansa zwischen Kevin Müller, Jörg Hahnel und Johannes Brinkies. Auch dort können nur zwei im Kader stehen. Gienapp macht klar: "Das Ganze ist eine Momentaufnahme. ,Oli’ ist keinesfalls weg vom Fenster. Er hat einen Vertrag bis 2014. Zu dem stehen wir bedingungslos. Gas geben, sich über das Training anbieten wird für ihn auf der Tagesordnung stehen. Gleiches kann auch auf einen der gesetzten Feldspieler zukommen."

Der HC Empor steuert genau auf das Fahrwasser zu, das Rastislav Trtik eigentlich erreichen will: "Konkurrenz belebt das Geschäft. Als Spieler muss ich brennen, möglichst in die erste Sieben zu kommen. Das Mindeste ist, sich als Ersatzakteur förmlich bei mir aufzudrängeln."

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