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18. Dezember 2017 | 23:33 Uhr

Empor ist eine reizvolle Aufgabe

vom

svz.de von
erstellt am 20.Aug.2013 | 07:44 Uhr

Rostock | Uwe Schwenker steigt beim HC Empor Rostock ein. Der frühere Geschäftsführer des Rekordmeisters THW Kiel soll wirtschaftlich und sportlich neue Impulse setzen. Schwenker hatte die ruhmreiche Ära der Kieler begründet und zwischen 1994 und 2009 zwölf Meisterschaften, sechs Pokalsiege und vier Europacuptitel gewonnen. 2009 war er als THW-Manager wegen verschiedener Vorwürfe zurückgetreten. Nach einem langwierigen Prozess war er im April dieses Jahres freigesprochen worden.

Gestern war 54-Jährige beim Pokalspiel gegen den ASV Hamm-Westfalen in Rostock live dabei. Dietmar Tahn hat ihn befragt.

Was hat Sie dazu bewogen, wieder im Handballgeschäft tätig zu werden?

Schwenker: Für mich war immer klar, zum Handball zurückzukehren. Ich hatte auch gute Gespräche in der 1. Liga, aber aus den unterschiedlichsten Gründen hat das für mich nicht gepasst.

Warum fiel Ihre Entscheidung für Rostock? Was für einen Eindruck haben Sie vom HC Empor?

Sowohl mit dem Vereinsvorsitzenden Jens Gienapp als auch mit Rastislav Trtik als Trainer waren die Gespräche sehr interessant. Hier wurde und wird etwas bewegt im Handball. Ich sehe es als Win-Win Situation. Ich bin wieder dem Handball verbunden und werde mein Know-how aus 25 Jahren 1. Liga beim THW Kiel sowie Netzwerke einbringen. Es wird eine Herausforderung und reizvolle Aufgabe für mich, eine rundum gute Geschichte. Ich kann meinen Lebensmittelpunkt in Kiel behalten, Rostock ist schnell erreichbar. Der Plan ist, rund um die Spiele für zwei oder drei Tage in Rostock zu sein, um die Nähe zum Verein zu haben.

Wie sehen Sie das Team? Wen kennen Sie bereits?

Ich kenne Rastislav Trtik noch aus seiner Zeit in der 1. Liga mit Melsungen. Ich halte ihn für einen positiv Verrückten. Er hat hier im vergangenen Jahr sportlich bereits eine Menge bewegt. Von den Spielern kenne ich die Wetzel-Brüder und Roman Bedvar.

Wie sehen Ihre Ziele und Pläne beim HC Empor aus?

Erst mal möchte ich mir einen Eindruck verschaffen, die wirtschaftlichen sowie sportlichen Rahmenbedingungen kennenlernen. Der Verein hat ja eine riesige Tradition. Ich sehe mich als Teil der Mannschaft. Der Einzelne ist wichtig, aber ohne Team nutzt der Einzelne nichts.

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