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23. November 2017 | 03:07 Uhr

Empor hat dicken Brocken zu knacken

vom

svz.de von
erstellt am 21.Mär.2012 | 09:58 Uhr

Rostock | "Mit dem HC Erlangen kommt ein ganz dicker Brocken auf uns zu. Die Franken verfügen mit nur 599 Gegentoren über die beste Defensivabteilung der 2. Handball-Bundesliga", sagt Empor-Coach Norbert Henke vor der Partie heute Abend um 19.30 Uhr in der Rostocker Scandlines Arena.

Henkes Aussage kommt nicht von ungefähr. Zwar zogen sich die Rand-Nürnberger mit etlichen gesundheitlich angeschlagenen Akteuren am vergangenen Wochenende in eigener Halle gegen Hamm mit einer 22:28-Heimschlappe einen Schönheitsfleck zu, doch mit 32:20 Punkten steht die Mannschaft von Trainer Frank Bergemann immer noch auf Aufstiegsplatz drei.

"Den wollen wir auch behalten", sagt Erlangens Kapitän Daniel Stumpf. Der 26-Jährige steht für eine der Tugenden der Gäste: Wurfeffektivität. 89 Prozent seiner Versuche waren Volltreffer. Auch die Quoten von Christoph Nienhaus und des ehemaligen Schweriners Daniel Pankofer (jeweils 70 Prozent) sind nicht ohne. Überhaupt, Pankofer: Mit seinen 31 Jahren verkörpert er Regiequalitäten und Torgefahr gleichermaßen. 138 Treffer erzielte er bisher.

Nur achtzehn Mal trafen die Rostocker beim Hinspiel (18:25) ins Schwarze. Die Erlanger hatten mit ihren Abwehrvarianten ordentlich "Beton" angemischt. Vor allem die HCE-Rückraumspieler wurden förmlich zugedeckt. Da müssen sich die Gastgeber eine Menge einfallen lassen, um nach Siegen gegen Bittenfeld (36:33) und DHC Rheinland (31:29) den gewünschten Hattrick perfekt zu machen. Zumal der Einsatz von Regisseur Kreso Ivankovic auf der Kippe steht. Er zog sich beim DHC eine Zerrung in der Leistengegend zu und wird behandelt. Henke: "Wir hoffen, Kreso wieder fit zu bekommen."

Sollte es nicht klappen, wird sich Michal Bruna als "Ivankovic-Double" versuchen und soll dem HCE-Angriff Struktur verleihen. Trainer Henke sieht aber nicht nur seinen Lieblingsschüler in der Pflicht: "Alle müssen sich einbringen. Erfolgreicher Handball ist Summe des Zusammenwirkens der Feldspieler plus des Torwarts als Ausgangspunkt der ersten und zweiten Welle."

Dem stimmt auch Gabor Langhans - mit 122 Toren Empors bester Werfer - zu: "Hinten dicht und vorne hilft der liebe Gott - diese Devise geht nicht. Wir werden uns schon was einfallen lassen."

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