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Nationenpreisreiter Holger Wulschner : Emirate rufen - weißer Fleck getilgt

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Der Mecklenburger Nationenpreisreiter Holger Wulschner fliegt heute nach Dubai zum zum Weltcupspringen in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Austragungsort ist die Oasenstadt Al Ain.

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erstellt am 18.Feb.2013 | 10:32 Uhr

Rostock | Seit zwei Jahrzehnten ist der in Passin zwischen Bützow und Schwaan Wohnende auf den Parcours dieser Welt unterwegs. So weilte Nationenpreisreiter Holger Wulschner 2006 etwa beim Million-Dollar-Springen von Spruce Meadows im kanadischen Calgary und kassierte seinerzeit auf dem Holsteiner Wallach Clausen als Sechster ein Preisgeld von 37 000 Dollar.

Der Mann von der Anlage in Groß Viegeln bei Dummerstorf sattelte ferner auch schon beim berühmten Londoner Hallenturnier zur Weihnachtszeit in der "Royal Albert Hall", hat auch sonst diverse Topturniere in Europa gesehen. Clausen verabschiedete sich 2011 übrigens mit einem Sieg im russischen Chernyakowsk (Region Königsberg). "Da gibt es ordentlich viel Geld, aber dennoch fahre ich da nicht mehr hin", meinte Wulschner angesichts der 18 Stunden Wartezeit an der polnisch-russischen Grenze.

Und heute Abend geht der Flieger von Hamburg nach Dubai zum Weltcupspringen in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Wulschner gehört zusammen mit Patrick Stühlmeier (Osnabrück), Volker Naeve (Flintbek/SH) sowie Katrin Eckermann (Kranenburg) zur deutschen Equipe beim "Weltcupturnier der Arabischen Liga" in Al Ain. "Ich bin gespannt, auch auf Dubai. Jetzt fehlt mir nur noch China", sagt der 49-jährige Mecklenburger, der übrigens seine Frau Astrid privat mitnimmt.

Ob Astrid und Holger vom Dubai-Gigantismus viel sehen werden, ist die Frage. Der Turnierort Al Ain, eine Oasenstadt mit 374 000 Einwohnern und sechsspurigen Hauptstraßen, liegt im Emirat Abu Dhabi an der Grenze zu Oman. Dabei ist Al Ain zweigeteilt, die mit Nato-Draht gesicherte Staatsgrenze der VAE und Oman teilt die Stadt. Der omanische Teil heißt Buraimi.

Auch davon dürften die Wulschners nicht allzu viel mitbekommen. Es sei denn, der 2007 errichtete "Equestrian, Shooting & Golf Club" von Al Ain - hier steigt der Reitweltcup - liegt direkt an der Grenze. Doch solch ein exclusiver Club dürfte anderweitige Blicke bieten, zumal es Al Ain flächenmäßig mit der Ausdehnung von Paris aufnimmt. "Mittwoch ist die Qualifikation für den Großen Preis am Sonnabend. Und am Donnerstag steht der Nationenpreis an", so Wulschner. Seine Pferde Cavity und Fine Lady gingen übrigens bereits "gestern Morgen via Amsterdam nach Dubai, nachdem es erst über Lüttich gehen sollte, aber das Flugzeug kaputt war".

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